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Mitarbeiter*innen Informationen

Regelungen zum Arbeitsalltag in Zeiten von Corona

14.10.2020 - Die Angebote der Kindertageseinrichtungen in der Stadtgemeinde Bremen unterliegen aktuell Regelungen des Senats zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Der Betrieb arbeitet unter folgenden Maßgaben:

Seit der Rechtsverordnung vom 25. August 2020 bieten öffentliche und private Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege für alle im laufenden Kita-Jahr angemeldeten Kinder den vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang an, soweit die personellen Ressourcen und das aktuelle Infektionsgeschehen dies erlauben. KiTa Bremens Einrichtungen können in sogenannten Kohorten arbeiten. Es handelt sich hierbei um eine auf eine bestimmte Personenanzahl festgelegte Gruppe. Das Kohorten-Prinzip ist eine weitere Öffnung des Kitabetriebs, die es ermöglicht im eingeschränkten Maße gruppenübergreifend arbeiten zu dürfen.

Für weitere Informationen zu den Betreuungsbestimmungen rufen Sie bitte unsere Eltern-FAQ auf.

Die Betreuungsregelungen sind in der Rechtsverordnung (pdf, 322.2 KB) vom 7. Oktober 2020 enthalten. Die Verordnung besitzt eine Gültigkeit bis einschließlich 3. November 2020. Mit Überschreiten des Inzidenzwerts von 50 ist ab 12. Oktober 2020 zusätzlich eine Allgemeinverfügung (pdf, 62.4 KB) gültig.

Auf Grundlage der Rechtsverordnung wird momentan das Dritte Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) angepasst. Sobald uns das Konzept vorliegt, stellen wir die neue Version online. Eine detaillierte Erklärung des Konzeptes bietet das Mitarbeiter*innen-Anschreiben der Senatorischen Behörde (pdf, 384.1 KB) vom 14. Juli 2020.

Für weitere Informationen zu den Betreuungsbestimmungen rufen Sie bitte unsere Eltern-FAQ auf.

Bremen gilt aktuell als Corona-Risikogebiet. Aus diesem Grund hat der Senat weitere Beschränkungen umgesetzt. Für Kitas besteht aktuell kein Anlass, die Betreuung zu beschränken. Für den Fall, dass sich das Infektionsgeschehen verschärft, wurde vorsorglich der Reaktionsstufenplan (pdf, 387.6 KB) entwickelt. Dieser sieht 4 Stufen vor, nachdem die Betreuung angepasst werden kann. Ziel bleibt es, pauschale Kitaschließungen wie im März zu verhindern. Die Senatorin für Kinder und Bildung wendet sich in einem Anschreiben vom 13. Oktober 2020 (pdf, 10.1 KB) zum aktuellen Infektionsgeschehen an alle Beschäftigte.

Für weitere Informationen zu den Betreuungsbestimmungen rufen Sie bitte unsere Eltern-FAQ auf.

Als Mitarbeiter*in von KiTa Bremen stellen sich Ihnen durch das Coronavirus berechtigte Fragen zu Ihrem Arbeitsalltag. Das Rundschreiben des Senators für Finanzen (Nr. 5 m/2020) vom 8.10.2020 (pdf, 82 KB) versucht viele Fragen zu beantworten.

Mitarbeitende sind prinzipiell im Dienst. Es besteht eine grundsätzliche Pflicht zur Arbeitsleistung.
Die vereinbarte Arbeitszeit ist auch weiterhin zu leisten.

Die Anwesenheit der KuFZ-Leitungskräfte ist bei offenen Kinder- und Familienzentren in den Öffnungszeiten (8.00 bis 16.00 Uhr) erforderlich.

Bei geschlossenen Kohorten bzw. Gruppen in den Kinder- und Familienzentren muss die Anwesenheit der Leitungskräfte gegeben sein. Diese Regelung gilt nicht für den Fall, wenn für Leitungskräfte eine Quarantäne (Isolierung) angeordnet ist.

Beschäftigte, die aufgrund arbeitsvertraglicher oder betrieblicher Regelungen grundsätzlich ihre Arbeitsleistung auch mobil (z.B. im Home-Office) erbringen dürfen und im Quarantänefall über die erforderlichen Arbeitsmittel verfügen können, sind aufgrund der besonderen Treuepflicht zum Arbeitgeber/Dienstherrn auch in der Quarantäne zur Erbringung der Arbeitsleistung verpflichtet.

Die Mitarbeiter*innen der Zentrale sind im Regelbetrieb und wie gewohnt zu erreichen.
Der Empfang in der Zentrale ist in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr besetzt. Der Krisenstab tagt zweimal wöchentlich.

Durch Corona besteht für den öffentlichen Dienst zudem die Möglichkeit die tägliche Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden auszuweiten. Eine Anwendung dieser geänderten Regelungen ist bei KiTa Bremen nicht geplant.

*UPDATE 13.10.* Aufgrund vermehrter Nachfragen zur möglichen Einstellung des ÖPNV, möchten wir nochmals auf das sogenannte Wegerisiko hinweisen. Beschäftigte sind selbst dafür verantwortlich, pünktlich am Dienstort zu sein. Sollte es infolge der Einstellung des ÖPNV Ihnen nicht möglich sein, den Dienstort zu erreichen, so haben Sie dies dem Arbeitgeber bzw. Dienstherrn mitzuteilen und Urlaub oder Freizeitausgleich zu beantragen.

2.1 Mitarbeiter*innen, die einer Risikogruppe angehören

Nach dem Rundschreiben des Senators für Finanzen Nr. 09/2020 vom 8. Mai 2020 gehören zu den Risikogruppen:

1. Beschäftigte mit
• schweren Atemwegserkrankungen (z.B. COPD: (chronic obstructive pulmonary disease))
• schweren Herz-/Kreislauferkrankungen (z.B. Koronare Herzkrankheit)
• schwere Erkrankungen der Leber und der Niere
• Diabetes mellitus
• Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen (Krebs, Medikamente mit Unterdrückung der Immunabwehr)

2. Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und unter einer relevanten Grunderkrankung leiden.

Hinweis: Die Überschreitung einer gewissen Altersgrenze bedeutet per se keine Zugehörigkeit zur Risikogruppe, sondern nur in Verbindung mit einer Vorerkrankung/Immunschwäche (und dem Nachweis durch ein Attest).

Beschäftigte mit den oben genannten Vorerkrankungen informieren bitte ihre Kita-Leitung oder die*den Vorgesetzte*n in der Zentrale.

Schutzmaßnahmen für Risikogruppen

Mit den Mitarbeiter*innen, die einer Risikogruppe angehören, sind geeignete Schutzmaßnahmen zu besprechen und festzulegen, unter welchen Bedingungen sie weiter tätig werden können. Zunächst ist zu prüfen, ob geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden können, um im Kinder- und Familienzentrum tätig werden zu können, bzw. in welchem Rahmen sie in der mobilen Arbeit weiter tätig werden können. In dem Dokument „1. Überarbeitung der Bewertung der Situation der Mitarbeiter*innen, die einer Risikogruppe angehören“ (pdf, 169.8 KB) vom 28.07.2020 sind Regelungen zur Umsetzung innerhalb der Kinder- und Familienzentren erarbeitet worden. Diese gelten gleichermaßen für die Mitarbeiter*innen, die mit Lebenspartnern oder Angehörigen, die der Risikogruppe zuzuordnen sind, im gleichen Haushalt leben, und die nach individueller Prüfung nicht sowieso wiedereingesetzt werden müssen (siehe Punkt 3.2).

Der*Die Vorgesetzte wird dann gemeinsam mit dem*der Mitarbeiter*in entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen.

Ärztliche Bescheinigung
Mitarbeiter*innen der Kinder- und Familienzentren, die aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe nicht in den Einrichtungen bzw. im Kinderdienst arbeiten können, werden gebeten, die ärztliche Bescheinigung (pdf, 6.7 KB) bei der Personalstelle vorzulegen. Dies gilt auch für Beschäftigte, die bereits ein ärztliches Attest eingereicht haben. Hintergrund hierfür ist der Umstand, dass in den bisherigen Attesten in der Regel nicht zweifelsfrei hervorgeht, ob ein Einsatz „am Kind“ möglich ist oder nicht. Die Kosten für die ärztliche Bescheinigung werden von KiTa Bremen übernommen.

2.2 Mitarbeiter*innen, die mit Lebenspartnern oder Angehörigen einer Risikogruppe im gleichen Haushalt leben

Es gilt, dass das Zusammenleben mit einer Person, die der Risikogruppe angehört, per se keine Berechtigungsgrundlage für die mobile Arbeit darstellt. Bisher vorgenommenen Sonderregelungen für Beschäftigte, die in häuslicher Gemeinschaft mit einer Person der Risikogruppe leben, sind daher zurückzunehmen.

Besondere Einzelfälle sind zwischen Arbeitgeber und Beschäftigtem*r zu beraten. Orientierung über geeignete Schutzmaßnahmen bietet das Dokument „1. Überarbeitung der Bewertung der Situation der Mitarbeiter*innen, die einer Risikogruppe angehören“ (pdf, 169.8 KB) vom 28.07.2020.

Werden Kindertagesstätten oder Schulen aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen, so müssen in vielen Fällen Eltern die Betreuung der Kinder übernehmen und können die Arbeitsleistung nicht an ihrem Arbeitsplatz erbringen. Eltern müssen in diesem Fall Urlaub und/oder Freizeitausgleich beantragen.

In Anbetracht der außergewöhnlichen Umstände hat der Senat der Freien Hansestadt Bremen jedoch am 10. März 2020 beschlossen, dass Beschäftigten Sonderurlaub unter Fortzahlung der Vergütung zur Betreuung von Kindern beantragen können, wenn:

  • es sich um eine behördlich angeordnete Schließung von Schulen und Kindertagesstätten handelt (z. B. wenn ihr Kind in Quarantäne ist)
  • keine anderweitige Betreuung durch Dritte gewährleistet werden kann
  • Kinder minderjährig sind (bei älteren Jugendlichen ist davon auszugehen, dass diese stundenweise auch ohne elterliche Aufsicht zu Hause sein können.)
  • keine Mehrarbeitsstunden vorliegen

Zudem sind vor der Gewährung von Sonderurlaub auch im Betreuungsfall die geschaffenen Möglichkeiten des mobilen Arbeitens (Home-Office) in Anspruch zu nehmen.
Die Maßgaben zum Sonderurlaub sind dem Rundschreiben des Senators für Finanzen (pdf, 82 KB) auf Seite 8 zu entnehmen.

Wir stellen Ihnen den Antrag auf Sonderurlaub (pdf, 61.2 KB) zum Download bereit. Dieser muss durch die*den Vorgesetze*n genehmigt werden.

*Wichtig: Durch die Öffnung der Kindertagesstätten und Schulen, sind alle Mitarbeiter*innen, deren Antrag auf Sonderurlaub genehmigt wurde, dazu verpflichtet, Veränderungen bei Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder umgehend mitzuteilen.

4.1 Einreisebestimmungen nach einem Urlaub

Welche Bedingungen nach einem Urlaub bei der Einreise in die Freie Hansestadt Bremen bestehen, entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben des Senators für Finanzen (pdf, 82 KB) sowie Paragraf 20 der Rechtsverordnung (pdf, 322.2 KB).

Welche Länder und Gebiete aktuell zu dem Risikogebieten zählen, entnehmen Sie bitte der Webseite des Robert Koch Instituts.

4.2 Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Bremen zurückkehrt, muss grundsätzlich direkt im Anschluss für zwei Wochen in Quarantäne und ist verpflichtet, sofort die zuständige Ordnungsamt bzw. das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Für Beschäftigte von KiTa Bremen, die aus einem Risikogebiet einreisen, besteht auf Anforderung des Gesundheitsamtes eine Testpflicht. Hierbei gilt:

  • Die Testung ist frühestens fünf Tage nach Einreise in Deutschland vorzunehmen.
  • Das negative Testergebnis (Einhaltung einer 5-Tages-Frist) ist mit Dienstanritt dem/der Vorgesetzen vorzulegen.
  • Bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses ist es den Beschäftigten untersagt, ihre jeweilige Dienststelle zu betreten.

Bei geplanten Urlaubsreisen in ein Risikogebiet:

Bei geplanten Urlaubsreisen sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten. Beschäftigte, die entgegen diesen Hinweisen und Warnungen eine private Reise antreten, tragen das Risiko einer verspäteten Rückkehr aus dem Urlaub oder einer gesetzlich oder behördlich angeordneten Quarantäne. Für diese Zeiten ist dann Erholungsurlaub, unbezahlter Sonderurlaub oder ein Zeitguthaben in Anspruch zu nehmen.

Als Mitarbeiter*in können Sie Ihren Dienst jedoch antreten, wenn ein Coronatest durchgeführt wurde, dessen Testergebnis negativ war. Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekular-biologische Testung stützen. Die Testung darf, soweit sie vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland stattgefunden hat, höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Das aktuelle Rundschreiben des Senators für Finanzen (pdf, 82 KB) verweist jedoch auf eine weitere verpflichtende Testung bei der Rückkehr, die frühestens fünf Tage nach Einreise in Deutschland vorzunehmen (siehe weitere Informationen zur Testpflicht unter Punkt 4.1)

Sollte kein ärztliches Zeugnis von Mitarbeitenden vorlegt werden, besteht laut der Rechtsverordnung die Verpflichtung für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in die häusliche Quarantäne zu gehen.

Bei Urlaubsreisen in ein Land, das während des Urlaubs als Risikogebiet eingestuft wurde:

Etwas Anderes gilt für Beschäftigte, die in ein Land gereist sind, das erst während des Urlaubs als Risikogebiet eingestuft wurde. Den Beschäftigten ist aufgrund der Vorgaben der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten ohne Verschulden die Erbringung ihrer Arbeitsleistung an ihrem Arbeitsplatz vorübergehend, bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses bei der jeweils zuständigen Personalstelle nicht möglich. Für diese Fälle gilt ein gesetzlicher und tarifvertraglicher Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Mitarbeiter*innen sind in diesem Fall jedoch aufgefordert Ihre Arbeitsleistung, wenn möglich, in Form mobiler Arbeit zu erbringen.

Detaillierte Informationen zur Rückreise aus einem Risikogebiet bietet das aktuelle Rundschreiben des Senators für Finanzen (pdf, 82 KB) auf Seite 3 und 4.

Quarantäne im Erholungsurlaub *UPDATE 13.10.*

Im Falle der ärztlichen oder behördlichen Anordnung einer Quarantäne während des Erholungsurlaubs, kann dieser ab dem Zeitpunkt der Quarantäne abgebrochen werden und die verbleibenden Erholungsurlaubstage dem Urlaubskonto wieder gutgeschrieben werden. Dies gilt nicht, sofern die Quarantänesituation bewusst oder grob fahrlässig als mögliche Folge des eigenen Handelns in Kauf genommen wurde.

4.3 Bereits beantragter Urlaub

Im Rundschreiben des Senators für Finanzen wird der Umgang mit einem bereits beantragten Urlaub beschrieben. Genehmigter Urlaub kann nur zurückgegeben werden, wenn Dienst geleistet wird.

a. Personen im Sonderurlaub: Können den beantragten Urlaub nicht zurückgeben, da der Sonderurlaub genehmigt wurde. Es sei denn, dass zwischenzeitlich eine Sicherstellung der Betreuung der Kinder durch Dritte möglich ist.
b. Personen in der Risikogruppe: Können ihren Urlaub nicht zurückgeben, da sie aufgrund der Gesundheitsgefährdung nicht im Dienst eingeplant werden können.
c. Personen in einem geschlossenen KuFZ bzw Kohorte: Können ihren Urlaub nicht zurückgeben, da kein Dienst geleistet werden kann.
d. Personen in den übrigen KuFZ: Sie können ihren genehmigten Urlaub auf eigenen Wunsch zurückgeben und werden dann wieder eingesetzt.

4.4 Erholungsurlaub aus dem vergangenen Kalenderjahr

Gemäß der Bremischen Urlaubsverordnung können Beschäftigte Erholungsurlaub aus dem vergangenen Kalenderjahr maximal bis zum Ablauf des 30. September des Folgejahres in Anspruch nehmen. Durch eine Änderung der Bremischen Urlaubsverordnung für das Urlaubsjahr 2019 ist eine Verlängerung des Übertragungszeitraumes bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 zugelassen.

Die sich in Ausbildung befindlichen Personen werden wie die übrigen Mitarbeitenden des Kinder- und Familienzentrums behandelt.

Schülerpraktikas im Rahmen der Erzieher*innen-Ausbildung der Fachschulen (Neustadt und Blumenthal, PBW und ibs) sind wieder möglich. Dabei ist zu beachten, dass für diesen Personenkreis die gleichen Schutzmaßnahmen gelten wie für unser Personal. Das heißt, dass die Hygieneregeln (Abstandsregeln usw.) ebenso gelten wie die Vorgabe, dass die Schülerpraktikanten*innen nur in einer Kohorte arbeiten dürfen. Gruppenübergreifend dürfen die Schülerpraktikanten nur innerhalb einer Kohorte eingesetzt werden.
Weitere Schülerpraktikas (allgemeinbildende Schulen) sind im Kindergartenjahr 2020/2021 möglich. Es gelten die gleichen Schutzmaßnahmen wie für unser Personal. Auch diese Schülerpraktikanten dürfen nur in einer Kohorte eingesetzt werden. Schülerpraktikas, die nur einen Tag andauern (z.B. Zukunftstag, girls und boys days) sind weiterhin nicht möglich.

Grundsätzliche Regelungen zur Erzieher*in-Ausbildung finden Sie auf der Internetseite der Senatorin für Kinder und Bildung.

Die sich im Freiwilligendienst (BFD/FSJ) befindlichen Personen können weiterbeschäftigt werden.

6.1 Hygienevorschriften bei KiTa Bremen

Um Mitarbeiter*innen zu schützen, wurden durch Kita Bremen weitreichende Regeln zum Infektionsschutz getroffen. Diese wurden am 29. Juni 2020 an die Gegebenheiten des eingeschränkten Regelbetriebs angepasst (siehe “Aktualisierung: Fortschreibung der Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der Infektion und zum Schutz der Mitarbeiter*innen in den Kinder- und Familienzentren von KiTa Bremen im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs“ (pdf, 164.8 KB)).

Für die Essensausgabe hat KiTa Bremen zudem eine zusätzliche Hygienevorschrift (pdf, 394 KB) entwickelt. Die Vorschrift wird seit dem 29. Juni 2020 durch das Dokument Hygienevorschriften zum Essen und Trinken zum Schutz vor einer Übertragung von Corona bei KiTa Bremen (pdf, 300.5 KB) erweitert.

6.2 Weitere Hygienevorschriften

Die Maßnahmen von KiTa Bremen ergänzen die am 24. April 2020 von der Senatorin für Kinder und Bildung veröffentlichten Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in der Kindertagesförderung in der Stadtgemeinde Bremen (pdf, 670.8 KB).

Mit dem Dritten Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) werden alle Eltern und Sorgeberechtigte, die KiTa Bremens Einrichtungen betreten, zudem aufgefordert zum Schutze der Beschäftigten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

6.3 Mund-Nasen-Schutz für KiTa Bremen Mitarbeiter*innen

Seit dem 7. Oktober 2020 ist Bremen als Risikogebiet erklärt worden. Ab dem 7. Oktober 2020 gilt für die Beschäftigten bis auf Weiteres, auf sämtlichen gemeinschaftlich genutzten Flächen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Hiervon erfasst sind Flure, Treppenhaus und Gänge sowie Sanitär- und Warteräume. Ausgenommen von dieser Maßnahme sind Büro-, Sozial- und Besprechungsräume.
Die Anordnung zur Maskenpflicht ist dem Informationsschreiben des Senators für Finanzen vom 8. Oktober 2020 (pdf, 13.7 KB) zu entnehmen.
*UPDATE 13.10.*] Für Beschäftigte in den Kinder- und Familienzentren hat uns SKB bestätigt, dass keine Maskenpflicht für die Beschäftigten gilt. Besucher*innen der Einrichtungen (z.B. Eltern, Bezugspersonen, etc.) sind weiterhin zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes verpflichtet.

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz oder eines Visiers bei der Arbeit mit den Kindern ist auf eigenen Wunsch erlaubt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) wird für Fachkräfte in den Einrichtungen nach dem Rahmenkonzept KiTa der Senatorin für Kinder und Bildung in Rücksprache mit dem Zentrum für Gesunde Arbeit und dem Gesundheitsamt grundsätzlich für nicht unbedingt erforderlich gehalten. Aus pädagogischen Gründen soll ein MNS im Umgang mit Kindern unter 3 Jahren nicht getragen werden.
Bitte bereiten Sie die Kinder darauf vor, dass der*die Erzieher*in nun einen Mund-Nasen-Schutz bzw. Visier trägt. Für Kinder wird es keinen Mundschutz geben. Das durchgängige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist freiwillig und obliegt der Entscheidung jeder einzelnen Fachkraft. Es gibt keine entsprechende Empfehlung des Arbeitgebers.

Mit dem Schreiben vom 23.06.2020 (pdf, 352.4 KB) hat die Senatorin für Kinder und Bildung Frau Dr. Claudia Bogedan darüber informiert, dass ein Kontingent von Schutzmasken und Visieren für die Beschäftigten zur Verfügung steht. Um welche Produkte es sich handelt und welche Schutzwirkung sie besitzen, erklärt KiTa Bremen in einer Produktübersicht der Schutzmaßnahmen (pdf, 114.5 KB).

Falls Sie Mund-Nasen-Schutzmasken benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Frau Nadine Kopmann, Sekretariat der Abteilung 3. Bitte geben Sie Ihren Namen und den Namen Ihres Kinder- und Familienzentrums an.

6.4 Luftmessgeräte

Da Aerosole mögliche Übertragungswege des Corona-Virus sind, kann das regelmäßige Stoß- und Querlüften das Risiko einer Infektion deutlich reduzieren. Zur Überprüfung der Güte der Raumluft erhält jedes Kinder- und Familienzentrum sowie die Besprechungsräume in der Zentrale ein Luftmessgerät. Das Gerät misst den CO2-Gehalt der Raumluft, um eine mögliche Konzentration an Keimen, Geruchs- und Schadstoffen vorzubeugen.

Mit dem Schreiben der Senatorin für Kinder und Bildung (pdf, 352.4 KB) vom 23. Juni 2020 haben alle Mitarbeiter*innen von KiTa Bremen die Möglichkeit sich kostenfrei auf das Coronavirus testen zu lassen.

Es stehen Ihnen Testungen im Fall mit und ohne Symptomen zur Verfügung:

7.1 Testung bei Mitarbeiter*innen mit Symptomen

Mitarbeiter*innen, die gesundheitliche Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber zeigen, die in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen könnten, dürfen nicht in der Einrichtung oder in der Zentrale tätig sein. Dies gilt insbesondere, wenn Sie in den letzten 2 Tagen vor Auftreten der ersten Symptome Kontakt zu einer infizierten Person hatten (z.B. mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 1,5 Metern oder sehr engen Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) hatten. In diesem Fall gelten Sie als Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko und müssen für 14 Tage in häusliche Isolierung.

Bei oben genannten Symptomen oder bei Vorliegen eines konkreten Anlasses können Sie sich an die senatorische Behörde für Kinder und Bildung wenden. Hier steht Ihnen Frau Sabine Becher telefonisch unter 0421 361 6417 oder per E-Mail als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Frau Becher vermittelt Ihnen einen Termin zur Testung in der BOS-Corona-Testambulanz (pdf, 257.9 KB).

Alternativ nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu dem*r Hausärzt*in auf.
Außerhalb der regulären Sprechzeiten der Arztpraxis können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bremen unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

Verhalten bei Testung mit Symptomen

Wenn bei Ihnen eine Testung auf Coronavirus vorgenommen oder angeordnet wird, teilen sie dies bitte umgehend Ihrer Zentrumsleitung oder Ihrem*r Vorgesetzen mit.
Während des laufenden Testverfahrens dürfen Sie das Kinder- und Familienzentrum und/oder die Zentrale nicht betreten. Die Einrichtung bzw. die Gruppe(n), in der Sie arbeiten, bleiben geöffnet.

Bitte teilen Sie Ihrer*m Vorgesetzten*m das Testergebnis mit:

Wenn Ihr Testergebnis negativ ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Sie können wieder in der Einrichtung und in der Zentrale arbeiten, sofern Sie sonst gesund sind.

Bei einem positiven Testergebnis wird die Gruppe, in der Sie arbeiten, geschlossen. Das weitere Vorgehen ist in der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kitas“ (pdf, 1.4 MB)“ (Fall 2) beschrieben.

Das beschriebene Vorgehen bezieht sich auf alle Personen, die in der Einrichtung arbeiten. Hierzu zählen auch persönliche Assistenzen, FSJ-ler*innen usw.

Das betroffene Kinder- und Familienzentrum wird gebeten, bei Bekanntwerden eines positiven Falles Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeiter*innen) mit Anschriften und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.

Das Gesundheitsamt spricht mit dem betroffenen Kinder- und Familienzentrum die weiteren Maßnahmen ( Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kitas“ (pdf, 1.4 MB)) ab. Die in der Prozessbeschreibung aufgeführte 14-tägige Isolierung ist in jedem Fall einzuhalten.

7.2 Testung bei Mitarbeiter*innen ohne Symptome

Alle Mitarbeiter*innen von KiTa Bremen haben zudem die Möglichkeit sich präventiv und symptomfrei auf das Corona-Virus testen zu lassen.

Wenn Sie symptomfrei sind und eine Testung wünschen, wenden Sie sich bitte per Mail an: corona-testung@kinder.bremen.de (bitte geben Sie in der E-Mail Ihren Vor- und Nachnamen, Ihr Geburtsdatum, Ihre Telefonnummer und die Einrichtung an, in der Sie tätig sind). Sie werden per E-Mail über den Tag informiert, an dem Sie getestet werden können. Die Testung wird in der Corona-Ambulanz-Messehalle 5 und 6 durchgeführt. *UPDATE 13.10.* Von der Senatorischen Behörde haben wir die Rückmeldung bekommen, dass die präventive und symptomfreie Testung für Mitarbeiter*innen von KiTa Bremen weiterhin möglich ist. Aktuell stehen von Montag bis Freitag jeweils 50 Plätze in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr zur Verfügung.

Für die präventive und symptomfreie Testung gilt:

  • Die Durchführung des Tests findet innerhalb der Dienstzeit statt und gilt als Arbeitszeit
  • Es handelt sich NICHT um einen Antikörpertest
  • Bitte sprechen Sie den Testwunsch mit Ihrem*r Vorgesetzten ab, nach Möglichkeit sollten die Testungen von mehreren Beschäftigen nicht am selben Tag erfolgen.
  • Da es sich bei der Testung um eine präventive und symptomfreie handelt, ist es nicht erforderlich, dass die Mitarbeiter*innen bis zum Testergebnis vorsorglich zu Hause bleiben.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem anliegenden Brief der Senatorischen Behörde (pdf, 96 KB) vom 15. Juli 2020.

7.3 Testung von engen Kontaktpersonen

Wenn Angehörige von Ihnen getestet werden, d.h. eine enge Kontaktperson (Partner*innen, Kinder, etc.), dann dürfen Sie die Einrichtung während des laufenden Testverfahrens weiter besuchen. Eine Meldung mit Nennung der Daten der betroffenen Kontaktperson sowie über das laufende Testverfahren muss nicht erfolgen.

Wenn das Testergebnis der engen Kontaktperson (Angehörige) positiv ausfällt, dürfen Sie die Einrichtung solange nicht besuchen, bis eine Klärung mit dem Gesundheitsamt zu weiteren Maßnahmen, die Sie betreffen, erfolgt ist. Wenn Sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 nach RKI zu einem positiven Fall im häuslichen Umfeld benannt wurden und 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben müssen, bitten wir Sie dies Ihrer Zentrumsleitung zu melden.

Wenn Sie Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, dann besteht kein Infektionsrisiko. Es gilt KEINE Quarantäne und KEINE Notwendigkeit der Testung von Ihnen. Sie können das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

Grundsätzlich gilt: Die Federführung, ob eine Quarantäne angeordnet wird, liegt bei dem Bremer Gesundheitsamt. Bei einer angeordneten Quarantäne durch das Gesundheitsamt, unabhängig davon ob ein Testergebnis negativ oder positiv ist, dürfen die Personen, die in Quarantäne sind, das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Die Betriebliche Sozialberatung (Performa Nord) ist für Fragestellungen und Problemlagen auch in diesen Zeiten Ansprechpartner für die Mitarbeitenden von KiTa Bremen.

Eine persönliche Beratung in den Räumlichkeiten der Betrieblichen Sozialberatung ist zurzeit lediglich in besonderen Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Um ein telefonisches Beratungsgespräch zu vereinbaren, können Sie unter der Telefonnummer 0421 - 361 616 68 anrufen oder per E-Mail, mit Angabe des Namens und Kontaktdaten anfragen. Danach wird sich ein/e Berater*in melden und einen telefonischen Beratungstermin vereinbaren.

Telefon-Coaching für Mitarbeiter*innen

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement bietet KiTa Bremen gemeinsam mit der AOK Bremen/Bremerhaven allen Mitarbeiter*innen Telefon-Coachings zum Umgang mit der Corona-Pandemie an. Das Coaching verhilft zu neuen Handlungsmöglichkeiten, mehr Gelassenheit und Sicherheit im Umgang mit der Pandemie. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Beitrag Telefon Coaching für Mitarbeiter*innen.

Die Fitnessstudios in Bremen und Bremerhaven sind unter Einhaltung von bestimmten Auflagen und Hygieneregeln wieder geöffnet. Qualitrain aktiviert vor diesem Hintergrund die ruhende Mitgliedschaft automatisch wieder zum 1. Juni 2020. Auch in den kommenden Monaten bietet qualitrain die Option zur Pausierung an. Es werden dabei alle Anfragen, die bis zum 25. des Monats eingehen für den kommenden Monat berücksichtigt. Damit soll flexibel auf mögliche weitere Schließungen in diesem Jahr reagiert werden.

Detaillierte Informationen zur Pausierung der Mitgliedschaft bietet qualitrain im Rundschreiben vom 28. Mai 2020 (pdf, 57.6 KB).

*Hinweis: Leider ist qualitrain bei der Übermittlung von Daten für pausierte Mitglieder an Performa Nord eine Komplikation aufgetreten, so dass bei der letzten Gehalt-/Bezügeabrechnung ggf. fälschlicherweise ein Firmenfitness-Monatsbeitrag einbehalten wurde, auch wenn das sogenannte Guthaben noch nicht aufgebraucht wurde. Diese fälschlicherweise einbezogenen Monatsbeiträge werden selbstverständlich mit künftigen Mitgliedsbeiträgen verrechnet. Rückfragen werden von qualitrain unter folgender E-Mail-Adresse info@qualitrain.net beantwortet.

Die genannten Regelungen sind zum jetzigen Zeitpunkt gültig. Wir weisen darauf hin, dass auf Grund der dynamischen Entwicklung eine ständige Anpassung der arbeits- und dienstrechtlichen Beschlüsse und Maßnahmen erfolgen kann.

Informationsweitergabe

Bitte informieren Sie sich ausschließlich über gesicherte Informationsquellen und vertrauen Sie nicht Gerüchten. Maßgebliche Informationen und verbindliche Maßnahmen, die unsere Kinder- und Familienzentren betreffen, werden ständig neu auf der Homepage von KiTa Bremen eingestellt.

Danke für Ihren Einsatz

Im Namen des gesamten KiTa Bremen-Teams sprechen wir jedem*r einzelnen Mitarbeiter*in ein großes Dankeschön für Ihren Einsatz aus!

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie bestimmen zahlreiche und sich ständig verändernde Regelungen Ihren Arbeitsalltag. Die enorme Leistung, die Sie als Kita Bremens Mitarbeiter*innen in dieser herausfordernden Zeit erbracht haben, dokumentiert der Film „KiTa Bremen - Gemeinsam stark in der Corona-Krise“.