Sie sind hier:

Eltern-FAQ

Häufig gestellte Fragen

Liebe Eltern,

durch das Coronavirus stellen sich Ihnen viele berechtigte Fragen zum Alltag in KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren.

Wir beantworten nachfolgend oft gestellte Fragen in unseren Eltern-FAQ.

Hinweis: Die aufgeführten Maßgaben für die Kindertagesbetreuung finden immer vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens statt. Getroffene Regelungen könnten bei einem veränderten Infektionsgeschehens zurückgenommen und angepasst werden.

Stand: 15.01.2021

Um auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuwirken, unterliegen die Kindertageseinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen folgenden Regelungen des Senats:

1. Eingeschränkter Regelbetrieb – Stufe 1

Anlässlich der bundesweit vereinbarten Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen gab die senatorische Behörde für Kinder und Bildung am 07.01.2021 in einem Anschreiben an Eltern und Erziehungsberechtigte (pdf, 367 KB) bekannt, dass Bremer Kitas nach wie vor im „eingeschränkten Regelbetrieb – Stufe 1“ des Reaktionsstufenplans arbeiten.

Information zur Hortbetreuung: Gemäß des Anschreibens der senatorischen Behörde vom 07.01.2021 kann die Hortbetreuung ab 11.01.2021 wieder in den vor dem 16.12.2020 festgelegten Stammgruppen stattfinden.

Was bedeutet "eingeschränkter Regelbetrieb – Stufe 1"?

Seit dem 13.11.2020 arbeitet KiTa Bremen gemäß des Anschreibens der Senatorin für Kinder und Bildung vom 06.11.2020 (pdf, 147.8 KB) nach den Regelungen zum „Eingeschränkten Regelbetrieb – Stufe 1“.

Das bedeutet:

  • Kinder werden wieder in Stammgruppen betreut.
  • Im Innenbereich können maximal zwei Stammgruppen (Gruppen-Tandems)übergreifend arbeiten.
  • Ein Betreuungsumfang von mindestens 30 Stunden mit Mittagsessen wird gewährleistet.

Die Spielhaus/Treffs sind zunächst nicht von weiteren Einschränkungen betroffen.

2. Reaktionsstufenplan

Für den Fall, dass sich das Infektionsgeschehen verschärft, wurde am 13.10.2020 vorsorglich der Reaktionsstufenplan (pdf, 387.6 KB) entwickelt. Dieser sieht 4 Stufen vor, nachdem die Betreuung angepasst werden kann. Ziel bleibt es, pauschale Kitaschließungen wie im März zu verhindern.

Die Anwendung des Reaktionsstufenplans ist seit 22.12.2020 zusätzlich mit Kriterien hinterlegt worden - dem sogenannten Ampel-System. Das Ampel-System sieht vor, dass ab einem 7-Tages-Inzidenzwert > 200 je 100 Tsd. Einwohner, die Reaktionsstufe 3 "Notbetreuung" für alle Kindertageseinrichtungen ausgerufen wird. Nähere Information zum Ampel-System erhalten Sie im Trägeranschreiben der senatorischen Behörde vom 22.12.2020 (pdf, 254.3 KB).

3. Rechtsverordnung

Mit dem Anschreibens der Senatorin für Kinder und Bildung vom 06.11.2020 (pdf, 147.8 KB) ist die Kohorten-Regelung, wie sie in der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 336.8 KB) (Stand: 15.12.2020)beschrieben ist, ab dem 13.11.2020 nicht länger gültig.

Die aktuelle Rechtsverordnung wird erweitert durch Gesetzblatt Nr. 162 (pdf, 199.3 KB) (Stand: 22.12.2020) 2020, Gesetzblatt Nr. 163 (pdf, 193 KB) (Stand: 23.12.2020) sowie Gesetzesblatt 2021 Nr. 4 (pdf, 400.1 KB) (Stand: 08.01.2021) und ggf. mit lokalen Allgemeinverfügungen.

Die aktuelle Rechtsverordnung sowie Übersetzungen in verschiedenen Sprachen sind auf der Webseite der Stadt Bremen abrufbar.

4. Drittes Rahmenkonzept

Am 13.07.2020 wurde das Dritten Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) vorgestellt. Es stellt Maßgaben zum Betreuungsangebot im einschränkten Regelbetrieb auf.

KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren sind während der Öffnungszeiten (8.00 bis 16.00 Uhr) zu erreichen.

Bei geschlossenen Gruppen/Einrichtungen sind Leitungskräfte im Kinder- und Familienzentrum anwesend. Diese Regelung gilt nicht für den Fall, dass für Leitungskräfte eine Quarantäne (Isolierung) angeordnet ist.

Sie planen einen Aufenthalt außerhalb Bremens? Bitte informieren Sie sich über die Ein- und Rückreisebedingungen in der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 336.8 KB) im § 20.

Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Bremen zurückkehrt, muss grundsätzlich direkt im Anschluss für zehn Tage in Quarantäne und ist verpflichtet, sofort die zuständige Ortspolizeibehörde oder das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. *UPDATE* Seit 08.01.2021 sind Reiserückkeherinnen und Reiserückkehrer zusätzlich verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einem Corona-Tests zu unterziehen. Das Testergebnis muss entweder auf Papier oder in elektronischer Form in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und dem zuständigen Gesundheitsamt für mindestens zehn Tage auf Verlangen gezeigt werden können.

Möchten Sie die zehntägige Quarantäne verkürzen, so dass Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum wieder besuchen kann, muss ein weiterer Test durchgeführt wurden, dessen negatives Testergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegt. Dieser Test darf frühestens ab dem 5. Tag nach Einreise gemacht werden. Für den Weg zum Testzentrum darf die Quarantäne verlassen werden. Erst wenn der Test negativ ausfällt, darf die Quarantäne verlassen werden.

Für den Fall, dass nur Sie als Elternteil in einem Risikogebiet waren und Ihr Kind nicht, kann Ihr Kind die Einrichtung besuchen. Sie als Elternteil dürfen das Kinder- und Familienzentrum erst wieder betreten, wenn ein negatives Testergebnis beim zuständigen Gesundheitsamt vorliegt.

Weiterhin gilt: Wenn Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, ist eine Abklärung mit einem Arzt oder einer Ärztin verpflichtend und Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Bei Beginn der Eingewöhnungszeit werden Sie in Ihrem Kinder- und Familienzentrum nochmals erklärt bekommen, wie die Eingewöhnungszeit gestaltet wird. Grundsätzlich kann die Eingewöhnung Ihres Kindes unter Berücksichtigung bestimmter Schutzmaßnahmen stattfinden.

  • Wenn Sie ihr Kind in einer unserer Einrichtungen eingewöhnen, dürfen Sie und ihr Kind selbst nicht kürzer als 14 Tage zuvor aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sein
  • Die Eingewöhnung darf nur stattfinden, wenn weder Ihr Kind noch Sie als Bezugsperson Krankheitssymptome aufweisen
  • Wir fordern Sie auf, während Ihres Aufenthaltes in der Einrichtung einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Sollten Sie vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit sein, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
  • Die Bezugsperson nutzt Schuhüberzieher bzw. Filzpantoffeln. Jacke und Straßenschuhe der Bezugsperson werden mit denen des Kindes in der Garderobe aufbewahrt
  • Vor Eintritt in den Gruppenraum waschen Sie bitte sich und ihrem Kind gründlich (20 bis 30 Sekunden) die Hände mit Wasser und Seife
  • Achten Sie darauf, dass sich in der Eingewöhnungszeit in einem Gruppenraum immer nur eine zusätzliche, erwachsene Begleitperson aufhält
  • Die Bezugsperson, die das Kind in der Eingewöhnung begleitet, soll durchgängig dieselbe Person sein
  • Sowohl im Gruppenraum, als auch der gesamten Einrichtung fordern wir Sie auf, die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern, besser 2 Metern, zwischen Erwachsenen einzuhalten
  • Nehmen Sie zu anderen Kindern so wenig Kontakt wie möglich auf
  • Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten werden alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten erfasst

Wir haben die wichtigsten Informationen in unseren Elterninformation zu den Sommerferien und der Eingewöhnung 2020 (pdf, 116.5 KB) vom 23. Juni 2020 zusammengefasst.

Auch unter Pandemie-Bedingungen gilt es die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die Elterngremienarbeit zu fördern. Eltern dürfen die Einrichtung unter Einhaltung der Hygieneregeln in den Hol- und Bringzeiten betreten. Individuelle Regelungen der Kinder- und Familienzentren, die das Betreten von Erziehungsberechtigten in ihren Häusern begrenzen (z.B. durch Empfangstresen oder eine Bring- und Abhol-Situation an den Außentüren) gilt es zu berücksichtigen.

Im November 2020 wird von Elternabenden in den Einrichtungen abgesehen.

Lesen Sie mehr über die Zusammenarbeit unter Pandemie-Bedingungen in den Trägerinformationen der Senatorin für Kinder und Bildung (pdf, 119.4 KB) vom 2. September 2020.

Hygieneregeln in KiTa Bremens Einrichtungen

Seit dem Dritten Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) werden alle Eltern und Sorgeberechtigte, die KiTa Bremens Einrichtungen betreten, aufgefordert zum Schutz der Beschäftigten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der Mundschutz ergänzt die am 24. April 2020 veröffentlichten Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in der Kindertagesförderung in der Stadtgemeinde Bremen (pdf, 670.8 KB).

Für Sorgeberechtigte gelten zusätzlich folgende Regelungen in den Einrichtungen von KiTa Bremen:

• Die Abstandsregeln (1,5 Meter) zu anderen Erwachsenen sind einzuhalten.

• Das Händegeben, Anhusten und Anniesen soll unbedingt vermieden werden, die Hust- und Niesetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

• Die Bring- und Abholsituation soll soweit wie möglich entzerrt und kurzgehalten werden. Die Besucherströme sollen bei Bedarf durch eine Staffelung der Bring- und Abholzeiten begrenzt werden.

• Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten sind alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten zu erfassen.

• Die Sanitärbereiche sind nur durch das Personal und nicht durch externe Personen zu nutzen.

Bitte beachten Sie nach wie vor, dass Ihr Kind nicht betreut werden darf, wenn es Krankheitssymptome aufweist. Wenn Ihr Kind gesundheitliche Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber hat, die in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen könnten, sollte eine Abklärung über den Haus- Kinderarzt/ die Haus-Kinderärztin erfolgen.

Geschlossen werden Kinder- und Familienzentren bzw. Gruppen aufgrund eines positiven Coronafalls.

Es werden diejenigen Gruppen geschlossen, denen positiv getestete Kinder oder Fachkräfte angehören. Diese Maßnahme basiert auf der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ vom 05.01.2021 (pdf, 799.1 KB).

Das genaue Vorgehen bei Infektionsfällen in Kitas legt die Elterninformation vom 11.11.2020 (pdf, 143 KB) der Senatorin für Kinder und Bildung offen.

Welche Kinder- und Familienzentren bzw. Gruppen aktuell geschlossen sind, erfahren Sie unter „Geschlossene Einrichtungen“.

Für detaillierte Informationen im Umgang mit positiven Testungen bei einem Kind oder einer Fachkraft siehe Punkt 8 und 9 der Eltern-FAQ.

Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen *UPDATE 15.01.*

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen wurden oder deren Betreten untersagt wurde eine Entschädigung erhalten.

In der Stadtgemeinde Bremen ist für die Antragstellung das Ordnungsamt zuständig. Weitere Informationen einschließlich Antragsformulare finden Sie hier: service.bremen.de

Erweiterung Kinderkrankengeld *NEU*: Rückwirkend zum 5. Januar 2021 wird das Kinderkrankengeld erweitert: Gesetzlich versicherte Eltern, die ihre Kinder pandemiebedingt zu Hause betreuen, können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Detaillierte Information zur Kinderkrankengeld sind dem Elternanschreiben der Senatorischen Behörde vom 15.01.2020 (pdf, 121.4 KB) zu entnehmen.

Ein Musterformular, das Sie für einen Anspruch auf Kinderkrankengeld nutzen können, wird derzeit erarbeitet und Anfang der nächsten Woche den Kitas übermittelt.

Das Gesundheitsamt hat Leitlinien für Eltern und Sorgeberechtigte entwickelt, um besser entscheiden zu können, ob Kinder die Kita besuchen können. Diese sind dem Dokument Ist mein Kinde krank? Wann muss es zu Hause bleiben? (pdf, 689.1 KB) zu entnehmen (Stand: 25.08.2020).

Folgende Hinweise sind dem Schreiben zu entnehmen:

1. Kinder, die Fieber (Fieber ist eine Körpertemperatur von 38 °C und mehr) haben oder eindeutig krank sind, gehören nicht in die Kita.

2. Bei einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome bleibt Ihr Kind zu Hause:

• Fieber (morgens mindestens 38 °C Körpertemperatur)
• Fieber und schwere Atemwegssymptomatik (z.B. starker Husten)
• grippeähnliche Symptome (z.B. Gliederschmerzen, Schüttelfrost, unübliche Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit)
• plötzlich aufgetretener anhaltender Husten
• Halsschmerzen

Wenn Ihr Kind nach der Erkrankung mindestens 24 Stunden ohne Symptome ist, darf es wieder in die Einrichtung gehen.

3. Wenn direkter Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 (Corona) getesteten Person bestanden hat oder sogar ein positives Testergebnis für Ihr Kind vorliegt, darf es nicht in die Einrichtung (siehe hierfür Punkt 8 der Eltern-FAQ)

Kein Attest bei leichtem Schnupfen

Kinder brauchen kein ärztliches Attest, wenn sie einen leichten Schnupfen oder Husten haben. Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 24. Juli 2020.

4. Bei diesen Symptomen darf Ihr Kind die Einrichtung besuchen:
(Voraussetzung: Ihr Kind hatte keinen Kontakt zu einer positiv auf Corona)

• eine laufende Nase
• ein einfacher Schnupfen, wenn sich das Kind ansonsten wohl fühlt,
• Niesen und Husten aufgrund von Heuschnupfen oder einer Pollenallergie.
• Gelegentliches Husten, wenn das Kind ansonsten gesund ist

8.1 Verhalten bei Kontakt mit einer infizierten Person

Wenn Ihr Kind engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte (zum Beispiel mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 1,5 Metern oder sehr engen Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) oder sich unabhängig vom Abstand mit einer infizierten Person für einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten, in einer relativ beengten Raumsituation mit schlechter Lüftung befunden hat, gilt Ihr Kind laut § 19 der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 336.8 KB) als Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko (Kontaktperson der Kategorie 1) und muss in häusliche Isolierung.

Bitte teilen Sie dies Ihrer Zentrumsleitung mit und nehmen telefonisch Kontakt zu Ihrer (Kinder-)Arztpraxis auf, sollten Symptome entstehen.
Außerhalb der regulären Sprechzeiten der Arztpraxis können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bremen unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

Nach der Rechtsverordnung besteht für Kontaktpersonen der Kategorie 1 die Möglichkeit, nach 10 Tagen ab dem letzten Kontakt zu dem Positivfall einen Test durchführen zu lassen. Bei einem negativen Testergebnis ist die Quarantäne dann beendet. Der Test wird nicht über das Gesundheitsamt durchgeführt.

Ihr Kind ist krank? Wann muss Ihr Kind zu Hause bleiben? Erfahren Sie hierzu mehr in Punkt 7 der Eltern-FAQ.

8.2 Verhalten bei Testung Ihres Kindes

Falls ein Arzt oder eine Ärztin bei Ihrem Kind eine Testung auf das Coronavirus vornimmt oder anordnet und Ihr Kind in den letzten 14 Tagen von KiTa Bremen betreut wurde, teilen Sie dies bitte umgehend der Leitung des Kinder- und Familienzentrums bzw. des Horthauses mit.

Während des laufenden Testverfahrens darf Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Die Einrichtung bzw. die Gruppe, in der Ihr Kind betreut wird, bleibt geöffnet.

Verhalten bei negativem Testergebnis: Wenn das Testergebnis Ihres Kindes negativ ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Ihr Kind kann die Einrichtung wieder besuchen - sofern es sonst gesund ist und das Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis keine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Verhalten bei positivem Testergebnis: Wenn Ihr Kind positiv auf das Coronavirus getestet wurde, teilen Sie dies umgehend Ihrer Zentrumsleitung mit.
Bei Bekanntwerden eines positiven Falls orientieren sich KiTa Bremens an der *UPDATE* Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ vom 05.01.2021 (pdf, 799.1 KB). Es gilt:

  • Während der Testung und ab dem Bekanntwerden des positiven Testergebnisses Ihres Kindes, darf Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.
  • Laut Prozessbeschreibung bleibt das betroffene positive Kind auf jeden Fall zu Hause in häuslicher Isolierung. Das Gesundheitsamt erhält nach Infektionsschutzgesetz (§34) Kenntnis von positiven Laborergebnissen und nimmt Kontakt mit Ihnen auf.
  • Die Absonderung des infizierten Kindes kann laut §19 der Rechtsverordnung (pdf, 336.8 KB) frühestens 14 Tagen nach dem Tag der Labortestung beendet werden, wenn Ihr Kind seit mindestens 48 Stunden symptomfrei ist und der behandelnde Arzt oder Ärztin zustimmt.
  • Wichtige Informationen zum Verhalten während der Quarantäne erhalten Sie auf der Webseite des Bremer Gesundheitsamtes.
  • Bei Bekanntwerden eines positiven Falls wird das Kinder- und Familienzentrum aufgefordert, Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeitende) mit Anschriften, Anwesenheitszeiten, Geburtsdaten und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.
  • In Rücksprache mit dem Gesundheitsamt wird die Gruppe/Einrichtung Ihres Kindes gegebenenfalls vorübergehend geschlossen. Für ausführliche Information zum Vorgehen bei einem positiven Fall im Kinder- und Familienzentrum siehe Punkt 9 der Eltern-FAQ.

Bescheinigung: Wiederaufnahme aus der Quarantäne
Im Rahmen des Hausrechts hat KiTa Bremen eine Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 270.2 KB) aus der Quarantäne für positiv getesteter Kinder entwickelt. Das Formular gilt auch für Kinder, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 benannt wurden. Als Eltern bitten wir Sie, das ausgefüllte Formular bei der Wiederaufnahme Ihres Kindes in der Einrichtung abzugeben.

  • Für die Wiederaufnahme von positiv getesteten Kinder ist es wichtig, dass Ihr Kind die letzten beiden Tage der Quarantäne symptomfrei war und Zustimmung Ihres Arztes oder Ärztin vorliegt.
  • Für die Wiederaufnahme von Kindern als Kontaktperson 1 ist es wichtig, dass diese bei der Wiederaufnahme symptomfrei sind.

8.3 Verhalten bei Testung von Angehörigen/Personen im engeren Umfeld

Wenn eine Person aus Ihrem häuslichen Umfeld (gemeinsamer Haushalt) getestet wird - zum Beispiel ein Familienmitglied (Geschwisterkind, Elternteile, Großeltern), dürfen Sie und Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Eine Meldung mit Nennung der Daten der betroffenen Kontaktperson sowie über das laufende Testverfahren muss nicht erfolgen.

Verhalten bei negativem Testergebnis: Wenn das Testergebnis der engeren Kontaktperson (Familienmitglied) negativ ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum wieder besuchen - sofern es sonst gesund ist und das Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis keine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Verhalten bei positivem Testergebnis: Wenn das Testergebnis der engeren Kontaktperson (Familienmitglied) positiv ausfällt, dürfen Ihr Kind und Sie das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen bis eine Klärung mit dem Gesundheitsamt zu weiteren Maßnahmen, die Ihr Kind betreffen, erfolgt ist.
Wenn Ihr Kind vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 nach RKI zu einem positiven Fall im häuslichen Umfeld benannt wurde und sich in häuslicher Quarantäne absondern muss, bitten wir Sie dies Ihrer Zentrumsleitung umgehend zu melden.

Nach der aktuellen Rechtsverordnung besteht für Kontaktpersonen der Kategorie 1 die Möglichkeit, nach 10 Tagen ab dem letzten Kontakt zu dem Positivfall einen Test durchführen zu lassen. Bei einem negativen Testergebnis ist die Quarantäne dann beendet. Der Test wird nicht über das Gesundheitsamt durchgeführt.

Für die Wiederaufnahme Ihres Kindes als Kontaktperson der Kategorie 1 in das Kinder- und Familienzentrum bitten wir Sie, die Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 270.2 KB) auszufüllen. Siehe Punkt 8.2 der Eltern-FAQ.

8.4 Verhalten bei Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1

Wenn Ihr Kind Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatte, dann besteht kein Infektionsrisiko. Dies gilt auch für Angehörige oder für Freundinnen und Freunde von Kindern, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft sind. In diesem Fall gelten keine Quarantäne und keine Notwendigkeit der Testung Ihres Kindes. Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

Wichtiger Hinweis

Grundsätzlich gilt: Die Federführung, ob eine Quarantäne angeordnet wird, liegt bei dem Bremer Gesundheitsamt. Bei einer angeordneten Quarantäne durch das Gesundheitsamt, unabhängig davon ob ein Testergebnis negativ oder positiv ist, dürfen die Personen, die in Quarantäne sind, das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Bei Bekanntwerden eines positiven Falls orientiert sich der Ablauf an der *UPDATE* Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ vom 05.01.2021 (pdf, 799.1 KB).

Laut Prozessbeschreibung wird das Kinder- und Familienzentrum aufgefordert, Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeitende) mit Anschriften, Anwesenheitszeiten, Geburtsdaten und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen. Auf Grundlage dieser Kontaktlisten bewertet das Gesundheitsamt, ob Ihr Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt und sich in Quarantäne begeben muss. Dabei gelten laut Prozessbeschreibung grundsätzlich alle Personen der betroffenen Kohorte/Gruppe, die an den relevanten Tagen anwesend waren, als Kontakte mit höherem Infektionsrisiko (Kontaktperson Kategorie 1) und müssen ab sofort in häusliche Quarantäne. Diese dauert in der Regel 14 Tage ab dem letzten Kontakt.

Gegebenenfalls wird die Gruppe, der die infizierte Person angehört, geschlossen.

Entschädigungen für Eltern bei Einrichtungsschließungen

Erfahren Sie mehr zur Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen und der Erweiterung des Kinderkrankengelds unter Punkt 6 der Eltern-FAQ.

9.1 Ihr Kind wird als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt

Wenn Ihr Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt wird, erhalten Sie vom Gesundheitsamt ein Schreiben. Sie werden darin auffordert, Ihr Kind 14 Tage ab dem letzten Kontakt mit dem Positivfall in häuslicher Quarantäne abzusondern. Wichtige Informationen zum Verhalten während der Quarantäne erhalten Sie auf der Webseite des Bremer Gesundheitsamtes.

Nach der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 336.8 KB) besteht für Kontaktpersonen der Kategorie 1 die Möglichkeit, nach 10 Tagen ab dem letzten Kontakt zu dem Positivfall einen Test durchführen zu lassen. Bei einem negativen Testergebnis ist die Quarantäne dann beendet. Der Test wird nicht über das Gesundheitsamt durchgeführt.

Für Sie als Elternteil und für andere Angehörige, Freunde und Freundinnen oder Bekannte Ihres Kindes gilt kein Quarantäne, keine Einschränkung der beruflichen oder privaten Aktivitäten und keine Notwendigkeit einer Testung.

Für die Wiederaufnahme Ihres Kindes als Kontaktperson der Kategorie 1 in das Kinder- und Familienzentrum, bitten wir Sie die Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 270.2 KB) auszufüllen. Siehe Punkt 8.2 der Eltern-FAQ.

9.2 Ihr Kind hatte Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1

Wenn Ihr Kind nicht als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt wurde, aber Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatte (z.B. Freundinnen und Freunden von Kindern aus dem Kinder- und Familienzentrum, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft sind), dann besteht kein Infektionsrisiko. In diesem Fall gelten keine Quarantäne und keine Notwendigkeit der Testung Ihres Kindes. Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

Die Cito-Überprüfung findet aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht wie gewohnt statt.

Bei KiTa Bremen werden die Einschätzungen in diesem Jahr durch die pädagogischen Fachkräfte der jeweiligen Kinder- und Familienzentren vorgenommen. Orientierung bieten von der Behörde erarbeitete Leitfragen, welche die Einschätzung systematisieren.

Die Sprachbildungs- und Sprachförderangebote finden ab spätestens 13.11.2020 in einer Stammgruppe statt. Eine Zusammensetzung aus mehr als zwei Gruppen ist nicht möglich. Die Angebote werden alltagsintegriert umgesetzt. Dies wurde auch im 3. Rahmenkonzept der Freien Hansestadt Bremen unter dem Punkt III formuliert.

Alltagsintegriert bedeutet, dass die sprachliche Entwicklung der Kinder in alltäglichen Routinesituationen gefördert wird. Während der Mahlzeiten, in Pflegesituationen oder auch bei der Begrüßung und Verabschiedung gestalten pädagogische Fachkräfte Gesprächssituationen gezielt sprachanregend.

KiTa Bremen hat verschiedene Aktivitäten zusammengestellt. Erfahren Sie in unseren Eltern-Tipps, wie sich Eltern und Kinder zu Hause gut beschäftigen können.

Inzwischen existieren vielfältige Informationsmöglichkeiten zum Coronavirus. Wir haben für Sie aktuelle und sichere Informationsquellen zusammengestellt:

Informationen zur Kindertagesbetreuung unter Pandemie-Bedingungen

Allgemeine Informationen

Informationen zu gesundheitlichen Themen

Informationen zur Hygiene

Hilfsangebote

Hilfetelefone

  • Hilfe-Telefone bei familiären Belatungssituationen (BMFSFJ)
  • Hilfe-Telefon in Krisensituationen beim Kinderschutzbund Bremen:
    Rufnummer: 0421 240 112 20 (montags, dienstags und mittwochs von 11 bis 13 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr)
  • Hilfe beim Kinderschutztelefon des Kinder- und Jugendnotdienstes rund um die Uhr: Rufnummer 0421 699 11 33

Informationen in Leichter – und Gebärdensprache