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Eltern-FAQ

Häufig gestellte Fragen

Liebe Eltern,

mit der stufenweisen Öffnung von KiTa Bremens Einrichtungen stellen sich Ihnen viele berechtigte Fragen.

Wir beantworten oft gestellte Fragen in unseren Eltern-FAQ (Stand: 14.10.2020).

Um auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuwirken, unterliegen die Kindertageseinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen aktuell Regelungen des Senats.

Kohorten:
Seit der Rechtsverordnung vom 25. August 2020 können KiTa Bremens Einrichtungen in sogenannten Kohorten arbeiten. Es handelt sich hierbei um eine auf eine bestimmte Personenanzahl festgelegte Gruppe. Das Kohorten-Prinzip ist eine weitere Öffnung des Kitabetriebs, die es ermöglicht im eingeschränkten Maße gruppenübergreifend arbeiten zu dürfen.

Rechtsverordnung
*UPDATE 09.10.* Die aktuelle "Rechtsverordnung" (pdf, 322.2 KB) besagt, dass

  • die Betreuung in festen Kohorten stattfindet.
  • eine Kohorte höchstens 60 Kinder umfassen soll.
  • die Kohorten im Innen- und Außenbereich zu trennen sind.
  • Fachkräfte, soweit es der Dienstbetrieb zulässt, nur in einer Kohorte eingesetzt werden sollen.
  • Einrichtungen für alle im laufenden Kita-Jahr angemeldeten Kinder den vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang anbieten sollen, soweit die personellen Ressourcen und das aktuelle Infektionsgeschehen dies erlauben.
  • wenn Betreuungszeiten reduziert werden müssen, Kinder, die zur Abwehr einer Gefährdung oder in besonderen Härtefällen aufgenommen worden sind, davon ausgenommen sind.

Die aktuelle Verordnung tritt am 7. Oktober 2020 in Kraft und besitzt eine Gültigkeit bis einschließlich 3. November 2020. Mit Überschreiten des Inzidenzwerts von 50 ist ab 12. Oktober 2020 zusätzlich eine Allgemeinverfügung (pdf, 62.4 KB) gültig.

*UPDATE 14.10.* Reaktionsstufenplan:
Bremen gilt aktuell als Corona-Risikogebiet. Aus diesem Grund hat der Senat weitere Beschränkungen umgesetzt. Für Kitas besteht aktuell kein Anlass, die Betreuung zu beschränken. Für den Fall, dass sich das Infektionsgeschehen verschärft, wurde vorsorglich der Reaktionsstufenplan (pdf, 387.6 KB) entwickelt. Dieser sieht 4 Stufen vor, nachdem die Betreuung angepasst werden kann. Ziel bleibt es, pauschale Kitaschließungen wie im März zu verhindern. Die Senatorin für Kinder und Bildung wendet sich in einem Anschreiben vom 13. Oktober 2020 (pdf, 10.1 KB) zum aktuellen Infektionsgeschehen an alle Eltern.

Drittes Rahmenkonzept
Auf Grundlage der neuen Rechtsverordnung wird momentan das "Dritte Rahmenkonzept" angepasst. Sobald uns das Konzept vorliegt, stellen wir die neue Version online.

Drittes Rahmenkonzept: Betreuungsangebot im einschränkten Regelbetrieb (Stand: 14. Juli 2020)

Detaillierte Informationen zum eingeschränkten Regelbetriebs sind dem Dritten Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) zu entnehmen.

Vorrangiges Ziel des eingeschränkten Regelbetriebs ist es, trotz eingeschränkter Kapazitäten und weiterhin notwendiger Schutzmaßnahmen, für alle Kinder zumindest den im Bremischen Kindertagesbetreuungsgesetz festgelegten Mindeststandard von 20 Wochenstunden zu erfüllen.

Von Kürzungen der Betreuungszeiten sind Kinder im Rahmen eines Schutzauftrages und in besonderen Härtefällen ausgenommen. Diese Kinder sollen eine möglichst umfangreiche Betreuungsdauer über 20 Stunden erhalten.

Höhere Betreuungsumfänge werden ermöglicht, wenn dies durch das Personal umgesetzt werden kann.

Regelungen des Dritten Rahmenkonzepts in Kürze:

  • Der Betrieb der Kindertagesbetreuung wird bestimmt durch das Infektionsgeschehen und die eingeschränkten Personalressourcen, aufgrund der Zugehörigkeit von Beschäftigten zur Risikogruppe
  • Jedes Kind soll mindestens eine Betreuung im Umfang von 20 Wochenstunden erhalten.
  • Gruppenübergreifende und offene Konzepten sollen nicht umgesetzt werden.
  • Die notwendige Eingewöhnung von Kindern findet unter den Regeln des Hygieneplans unter anderem mit Abstandsgebot für Erwachsene statt.
  • Die Zusammenarbeit mit Eltern ist eine zentrale Säule des Systems. Elterntreffen und Sprechtage sollen ermöglicht werden – wenn notwendig, auch in neuen Formaten.
  • Die Kosten für Gesichtsvisiere können von der Senatorin für Kinder und Bildung übernommen werden
  • Sprachbildung und Sprachförderung haben Priorität in der Bildungsarbeit
  • Der Einsatz von persönlichen Assistenzen und die Frühförderung sind auch unter Corona-Bedingungen möglich und notwendig.
  • Ausflüge (Spielplätze, Parks) mit jeweils einer Gruppe sind auch unter Corona-Bedingungen möglich.
  • Hygiene-Regeln sind für Beschäftigte, Kinder und Erziehungsberechtigte festgeschrieben

*Wichtig: Die schrittweise Öffnung finden immer vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens statt. Stufen der Öffnung, die bisher erklommen worden sind, könnten – bei einem veränderten Infektionsgeschehens – auch wieder zurückgenommen werden.

KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren sind während der Öffnungszeiten (8.00 bis 16.00 Uhr) zu erreichen.

Bei geschlossenen Kohorten bzw. Gruppen sind Leitungskräfte im Kinder- und Familienzentrum anwesend. Diese Regelung gilt nicht für den Fall, dass für Leitungskräfte eine Quarantäne (Isolierung) angeordnet ist.

Sie planen einen Aufenthalt außerhalb Bremens? Bitte informieren Sie sich über die Ein- und Rückreisebedingungen in der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 322.2 KB) im § 20.

Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Bremen zurückkehrt, muss grundsätzlich direkt im Anschluss für zwei Wochen in Quarantäne und ist verpflichtet, sofort die zuständige Ortspolizeibehörde oder das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Ihr Kind kann jedoch das Kinder- und Familienzentrum wieder besuchen, wenn ein Test durchgeführt wurde, dessen negatives Testergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegt.

Für den Fall, dass nur Sie als Elternteil in einem Risikogebiet waren und Ihr Kind nicht, kann ihr Kind die Einrichtung besuchen. Sie als Elternteil dürfen das Kinder- und Familienzentrum erst wieder betreten, wenn ein negatives Testergebnis beim zuständigen Gesundheitsamt vorliegt.

*Weiterhin gilt: Wenn Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, ist eine Abklärung mit einem Arzt oder einer Ärztin verpflichtend und Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Aktuell wird zwischen Bund und Ländern eine Veränderung der Bestimmungen für die Rückkehr aus Risikogebieten diskutiert. Vermutlich werden sich daher die Bestimmungen im Oktober 2020 verändern. Dazu werden Sie weiterhin informiert.

Bei Beginn der Eingewöhnungszeit werden Sie in Ihrem Kinder- und Familienzentrum nochmals erklärt bekommen, wie die Eingewöhnungszeit gestaltet wird. Grundsätzlich kann die Eingewöhnung Ihres Kindes unter Berücksichtigung bestimmter Schutzmaßnahmen stattfinden.

  • Wenn Sie ihr Kind in einer unserer Einrichtungen eingewöhnen, dürfen Sie und ihr Kind selbst nicht kürzer als 14 Tage zuvor aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sein
  • Die Eingewöhnung darf nur stattfinden, wenn weder Ihr Kind noch Sie als Bezugsperson Krankheitssymptome aufweisen
  • Wir fordern Sie auf, während Ihres Aufenthaltes in der Einrichtung einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Sollten Sie vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit sein, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
  • Die Bezugsperson nutzt Schuhüberzieher bzw. Filzpantoffeln. Jacke und Straßenschuhe der Bezugsperson werden mit denen des Kindes in der Garderobe aufbewahrt
  • Vor Eintritt in den Gruppenraum waschen Sie bitte sich und ihrem Kind gründlich (20 bis 30 Sekunden) die Hände mit Wasser und Seife
  • Achten Sie darauf, dass sich in der Eingewöhnungszeit in einem Gruppenraum immer nur eine zusätzliche, erwachsene Begleitperson aufhält
  • Die Bezugsperson, die das Kind in der Eingewöhnung begleitet, soll durchgängig dieselbe Person sein
  • Sowohl im Gruppenraum, als auch der gesamten Einrichtung fordern wir Sie auf, die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern, besser 2 Metern, zwischen Erwachsenen einzuhalten
  • Nehmen Sie zu anderen Kindern so wenig Kontakt wie möglich auf
  • Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten werden alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten erfasst

Wir haben die wichtigsten Informationen in unseren Elterninformation zu den Sommerferien und der Eingewöhnung 2020 (pdf, 116.5 KB) vom 23. Juni 2020 zusammengefasst.

Auch unter Pandemie-Bedingungen gilt es die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die Elterngremienarbeit zu fördern. Eltern dürfen die Einrichtung unter Einhaltung der Hygieneregeln in den Hol- und Bringzeiten, als auch zum Zwecke von Elternabenden und zur Durchführung von Elterngremien betreten. Lesen Sie mehr über die Zusammenarbeit unter Pandemie-Bedingungen in den Trägerinformationen der Senatorin für Kinder und Bildung (pdf, 119.4 KB) vom 2. September 2020.

Hygieneregeln in KiTa Bremens Einrichtungen

Mit dem Dritten Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) werden alle Eltern und Sorgeberechtigte, die KiTa Bremens Einrichtungen betreten, aufgefordert, zum Schutz der Beschäftigten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der Mundschutz ergänzt die am 24. April 2020 veröffentlichten Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in der Kindertagesförderung in der Stadtgemeinde Bremen (pdf, 670.8 KB).

Anmerkung zu den Hinweisen zum Schutz von Beschäftigten: In den Kinder- und Familienzentren, die das Betreten von Erziehungsberechtigten in ihren Häusern bereits begrenzt haben (z.B. durch Empfangstresen im Eingangsbereich oder eine Bring- und Abhol-Situation an den Außentüren der Gruppenräume) kann die Steuerung der Besucherströme in den Einrichtungen weiterhin bestehen bleiben.

Für Sorgeberechtigte gelten zusätzlich folgende Regelungen in den Einrichtungen von KiTa Bremen:

• Die Abstandsregeln (1,5 Meter) zu anderen Erwachsenen sind einzuhalten.

• Das Händegeben, Anhusten und Anniesen soll unbedingt vermieden werden, die Hust- und Niesetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

• Die Bring- und Abholsituation soll soweit wie möglich entzerrt und kurzgehalten werden. Die Besucherströme sollen bei Bedarf durch eine Staffelung der Bring- und Abholzeiten begrenzt werden.

• Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten sind alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten zu erfassen.

• Die Sanitärbereiche sind nur durch das Personal und nicht durch externe Personen zu nutzen.

Bitte beachten Sie nach wie vor, dass Ihr Kind nicht betreut werden darf, wenn es Krankheitssymptome aufweist. Wenn Ihr Kind gesundheitliche Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber hat, die in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen könnten, sollte eine Abklärung über den Haus- Kinderarzt/ die Haus-Kinderärztin erfolgen.

Geschlossen werden Kinder- und Familienzentren bzw. Kohorten aufgrund eines positiven Coronafalls.

Kohorten bzw. Gruppen werden geschlossen, wenn ein Kind oder eine Fachkraft, die in der Kohorte war, positiv auf Corona getestet wurde. Diese Maßnahme basiert auf der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ (pdf, 1.4 MB).

Für detaillierte Informationen im Umgang mit positiven Testungen bei einem Kind oder einer Fachkraft siehe Punkt 8 der Eltern-FAQ.

Welche Kinder- und Familienzentren bzw. Kohorten geschlossen sind, finden Sie unter „Geschlossene Einrichtungen“.

Das Gesundheitsamt hat Leitlinien für Eltern und Sorgeberechtigte entwickelt, um besser entscheiden zu können, ob Kinder die Kita besuchen können. Diese sind dem Dokument Ist mein Kinde krank? Wann muss es zu Hause bleiben? (pdf, 689.1 KB) zu entnehmen (Stand: 25.08.2020).

Folgende Hinweise sind dem Schreiben zu entnehmen:

1. Kinder, die Fieber (Fieber ist eine Körpertemperatur von 38 °C und mehr) haben oder eindeutig krank sind, gehören nicht in die Kita.

2. Bei einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome bleibt Ihr Kind zu Hause:

• Fieber (morgens mindestens 38 °C Körpertemperatur)
• Fieber und schwere Atemwegssymptomatik (z.B. starker Husten)
• grippeähnliche Symptome (z.B. Gliederschmerzen, Schüttelfrost, unübliche Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit)
• plötzlich aufgetretener anhaltender Husten
• Halsschmerzen

Wenn Ihr Kind nach der Erkrankung mindestens 24 Stunden ohne Symptome ist, darf es wieder in die Einrichtung gehen.

3. Wenn direkter Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 (Corona) getesteten Person bestanden hat oder sogar ein positives Testergebnis für Ihr Kind vorliegt, darf es nicht in die Einrichtung (siehe hierfür Punkt 8 der Eltern-FAQ)

Kein Attest bei leichtem Schnupfen

Kinder brauchen kein ärztliches Attest, wenn sie einen leichten Schnupfen oder Husten haben. Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 24. Juli 2020.

4. Bei diesen Symptomen darf Ihr Kind die Einrichtung besuchen:
(Voraussetzung: Ihr Kind hatte keinen Kontakt zu einer positiv auf Corona)

• eine laufende Nase
• ein einfacher Schnupfen, wenn sich das Kind ansonsten wohl fühlt,
• Niesen und Husten aufgrund von Heuschnupfen oder einer Pollenallergie.
• Gelegentliches Husten, wenn das Kind ansonsten gesund ist

Testung eines Kindes

Wenn Ihr Kind in den letzten 2 Tagen vor Auftreten der ersten Symptome (Fieber, Halsschmerzen oder Husten) Kontakt zu einer infizierten Person hatte (z. B. mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 1,5 Metern oder sehr engen Kontakt für einen kürzeren Zeitraum), gilt Ihr Kind als Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko und muss für 14 Tage in häusliche Isolierung. Nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu dem*r Haus- bzw. Kinderärzt*in auf.

Außerhalb der regulären Sprechzeiten der Arztpraxis können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bremen unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

Falls ein*e Ärzt*in bei Ihrem Kind eine Testung auf Coronavirus vornimmt oder anordnet und Ihr Kind in den letzten 14 Tagen von KiTa Bremen betreut wurde, teilen sie dies bitte umgehend der Leitung des Kinder- und Familienzentrums bzw. des Horthauses mit.

Während des laufenden Testverfahrens darf ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Die Einrichtung bzw. die Gruppe, in der Ihr Kind betreut wird, bleibt geöffnet.

Wenn das Testergebnis negativ ist müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Ihr Kind kann die Einrichtung wieder besuchen, sofern sie sonst gesund sind und das Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis keine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Bei einem positiven Testergebnis Ihres Kindes, darf Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Wenn Ihr Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 nach RKI zu einem positiven Fall benannt wurde und 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben muss, melden Sie dies bitte unverzüglich Ihrer Zentrumsleitung. Die Kohorte, der Ihr Kind angehört, wird geschlossen. Das weitere Vorgehen ist in der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ (pdf, 1.4 MB) beschrieben.

Die Kita wird aufgefordert, bei Bekanntwerden eines positiven Falles Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeiter*innen) mit Anschriften, Geburtsdaten und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.

Das Gesundheitsamt spricht mit der Kita die weiteren Maßnahmen vgl. Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ (pdf, 1.4 MB) ab. Die in der Prozessbeschreibung aufgeführte 14-tägige Quarantäne (Isolierung) ist in jedem Fall einzuhalten.

Bitte beachten Sie die Anordnungen im § 19 (Infizierte Personen und Kontaktpersonen der Kategorie I) und § 20 (Ein- und Rückreisende) der aktuellen Rechtsverordnung (pdf, 322.2 KB).

Testung von Angehörigen *UPDATE 09.10.*

Wenn Angehörige von Ihnen oder ihrem Kind, die sich im KuFZ aufgehalten haben, getestet werden - zum Beispiel eine enge Kontaktperson (Geschwisterkind, Eltern/Sorgeberechtigte) - dann dürfen Sie und Ihr Kind die Einrichtung während des laufenden Testverfahrens weiter besuchen. Eine Meldung mit Nennung der Daten der betroffenen Kontaktperson sowie über das laufende Testverfahren muss nicht erfolgen.

Wenn das Testergebnis der engen Kontaktperson (Angehörige) positiv ausfällt, darf Ihr Kind und Sie die Einrichtung solange nicht besuchen, bis eine Klärung mit dem Gesundheitsamt zu weiteren Maßnahmen, die Ihr Kind betreffen, erfolgt ist. Wenn Ihr Kind vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 nach RKI zu einem positiven Fall im häuslichen Umfeld benannt wurde und 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben muss, bitten wir Sie dies Ihrer Zentrumsleitung zu melden.

Wenn Ihr Kind Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatte, dann besteht kein Infektionsrisiko. Dies gilt auch für Angehörige oder für Freund*innen von Kindern aus einer Kohorte, die als Kontaktperson eingestuft sind. Es gilt KEINE Quarantäne und KEINE Notwendigkeit der Testung des Kindes. Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

Grundsätzlich gilt: Die Federführung, ob eine Quarantäne angeordnet wird, liegt bei dem Bremer Gesundheitsamt. Bei einer angeordneten Quarantäne durch das Gesundheitsamt, unabhängig davon ob ein Testergebnis negativ oder positiv ist, dürfen die Personen, die in Quarantäne sind, das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Die Cito-Überprüfung findet aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht wie gewohnt statt.

Bei KiTa Bremen werden die Einschätzungen in diesem Jahr durch die pädagogischen Fachkräfte der jeweiligen Kinder- und Familienzentren vorgenommen. Orientierung bieten von der Behörde erarbeitete Leitfragen, welche die Einschätzung systematisieren.

Die Sprachbildungs- und Sprachförderangebote finden aktuell innerhalb einer Kohorte statt. Eine Zusammensetzung aus unterschiedlichen Kohorten ist nicht möglich. Die Angebote werden alltagsintegriert umgesetzt. Dies wurde auch im 3. Rahmenkonzept der Freien Hansestadt Bremen unter dem Punkt III formuliert.

Alltagsintegriert bedeutet, dass die sprachliche Entwicklung der Kinder in alltäglichen Routinesituationen gefördert wird. Während der Mahlzeiten, in Pflegesituationen oder auch bei der Begrüßung und Verabschiedung gestalten pädagogische Fachkräfte Gesprächssituationen gezielt sprachanregend.

KiTa Bremen hat verschiedene Aktivitäten zusammengestellt. Erfahren Sie in unseren Eltern-Tipps, wie sich Eltern und Kinder zu Hause gut beschäftigen können.

Inzwischen existieren vielfältige Informationsmöglichkeiten zum Coronavirus. Wir haben für Sie aktuelle und sichere Informationsquellen zusammengestellt:

Informationen zur Kindertagesbetreuung unter Pandemie-Bedingungen

Allgemeine Informationen

Informationen zu gesundheitlichen Themen

Informationen zur Hygiene

Hilfsangebote

Hilfetelefone

  • Hilfe-Telefone bei familiären Belatungssituationen (BMFSFJ)
  • Hilfe-Telefon in Krisensituationen beim Kinderschutzbund Bremen:
    Rufnummer: 0421 240 112 20 (montags, dienstags und mittwochs von 11 bis 13 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr)
  • Hilfe beim Kinderschutztelefon des Kinder- und Jugendnotdienstes rund um die Uhr: Rufnummer 0421 699 11 33

Informationen in Leichter – und Gebärdensprache