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Eltern-FAQ

Häufig gestellte Fragen

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

12.05.2021- durch das Coronavirus stellen sich Ihnen viele berechtigte Fragen zum Alltag in KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren.

Wir beantworten nachfolgend oft gestellte Fragen in unseren Eltern-FAQ.

Hinweis

Die aufgeführten Maßgaben für die Kindertagesbetreuung finden immer vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens statt. Getroffene Regelungen könnten bei einem veränderten Infektionsgeschehens zurückgenommen und angepasst werden.

Die Angebote der Kindertageseinrichtungen in der Stadtgemeinde Bremen unterliegen nachfolgenden Regelungen des Senats zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus:

Im Elternschreiben vom 30.04.2021 (pdf, 121.2 KB) informiert die senatorische Behörde für Kinder und Bildung, dass die Träger der Tagesbetreuung ab Montag, den 03. Mai 2021 - gemäß des Reaktionsstufenplans (pdf, 387.6 KB) - in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln.

Was bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb?

Zu den Regelungen für den eingeschränkten Regelbetrieb zählen:

  • Bei KiTa Bremen erhalten alle Kinder ab dem 03.05.2021 wieder ein Betreuungsangebot von mindestens 20 Wochenstunden.
  • Gruppenübergreifendes Arbeiten ist in bis zu zwei Gruppen („Kohorte“) möglich.
  • Gruppen müssen dabei sowohl auf dem Innen- wie auf dem Außengelände getrennt werden.
  • Pädagogischen Fachkräfte werden grundsätzlich nur in einer Kohorte eingesetzt.

In unserer Rubrik Corona - mehrsprachig finden Sie zeitnah alle Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb in verschiedenen Sprachen als PDF-Downloads.

Reaktion auf Bundesnotbremse

Der Wechsel zurück in den eingeschränkten Regelbetrieb ist eine Reaktion auf die am 22.04.2021 beschlossene Bundesnotbremse wie sie auf der Webseite der Stadt Bremen zu finden ist. Hiernach gilt für Träger der Kindertagesbetreuung:

  • wenn mindestens an 3 aufeinander folgenden Tagen der Inzidenzwert von 165 über-schritten wird, darf am übernächsten Tag nur noch Notbetreuung angeboten werden.
  • wenn der Inzidenzwert an 5 aufeinander folgenden Tagen unter 165 liegt, wird die Notbetreuung dann am übernächsten Tag wieder aufgehoben.

Für den Fall, dass sich das Infektionsgeschehen verschärft, wurde am 13.10.2020 vorsorglich der Reaktionsstufenplan (pdf, 387.6 KB) entwickelt. Dieser sieht 4 Stufen vor, nachdem die Betreuung angepasst werden kann. Ziel ist es, pauschale Kitaschließungen wie im März 2020 zu verhindern.

Die Anwendung des Reaktionsstufenplans ist seit 22.12.2020 zusätzlich mit Kriterien hinterlegt worden - dem sogenannten Ampel-System. Nähere Information zum Ampelsystem erhalten Sie im Anschreiben der senatorischen Behörde vom 22.12.2020 (pdf, 254.3 KB).

Bitte beachten Sie, dass ab 23.04.2021 die Bundesnotbremse gilt. Entsprechende Regelungen zur Notbremse ist der Webseite der Stadt Bremen zu entnehmen.

Im Elternschreiben vom 30.04.2021 (pdf, 475.1 KB) informiert die senatorische Behörde für Kinder und Bildung über die Testmöglichkeit für Kita-Kinder. Zum Schutz von Kindern und Mitarbeitenden erhalten Eltern von KiTa Bremens Einrichtung Selbsttest, die zwei Mal wöchentlich (montags und donnerstags) vor dem Kita-Besuch zu Hause mit Kindern durchgeführt werden. Als Maßnahme zur Bekämpfung des Infektionsgeschehens in den Kinder- und Familienzentren appelliert KiTa Bremen zur Anwendung der freiwilligen Tests.

Bei einem negativen Ergebnis können Kinder in die Kita gebracht werden. Eltern dokumentieren das Ergebnis auf dem Ergebniszettel (pdf, 422.6 KB) und geben diesen in Ihrer Einrichtung ab.

Bei einem positiven Ergebnis darf Ihr Kind die Einrichtung nicht besuchen. Bitte vereinbaren Sie einen PCR-Test-Termin unter der Telefonnummer: 361 10100.

Wie der Selbsttest anzuwenden ist, ist dem Elternschreiben vom 30.04.2021 zu entnehmen (siehe oben). Auf der Webseite der Senatorin für Kinder und Bildung ist zudem ein Erklärvideo zu den Selbsttests zu finden.

Das Schreiben wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und ist unter Punkt 1 in unserer Rubrik Corona – mehrsprachig zu finden.

Die aktuelle Rechtsverordnung und ergänzende Gesetzesblätter sind der Webseite der Stadt Bremen zu entnehmen.
Häufig gestellte Fragen zur aktuellen Rechtsverordnung beantwortet zudem die Webseite des Senators für Inneres.

Regelungen in verschiedenen Sprachen
Auf der Webseite der Stadt Bremen finden Sie Übersetzungen in verschiedene Sprachen zu allgemeingültigen Corona-Regeln.
Beachten Sie auch Punkt 3 unserer Rubrik Corona - mehrsprachig.

Bei Bekanntwerden eines positiven Falls orientiert sich der Ablauf an der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ vom 10.05.2021 (pdf, 402.6 KB). Für detaillierte Informationen siehe Punkt 9 der Eltern FAQ.

Gesetzlich versicherte Eltern, die ihre Kinder pandemiebedingt zu Hause betreuen, können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Rückwirkend zum 5. Januar 2021 wird das Kinderkrankengeld erweitert.

Detaillierte Information zur Kinderkrankengeld sind dem Elternanschreiben der Senatorischen Behörde vom 15.01.2020 (pdf, 121.4 KB) zu entnehmen.

Der Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von einem Kitaplatz (pdf, 50.8 KB), das Sie für einen Anspruch auf Kinderkrankengeld nutzen können, steht Ihnen ab sofort als Download zur Verfügung.

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen wurden oder deren Betreten untersagt wurde eine Entschädigung erhalten.

In der Stadtgemeinde Bremen ist für die Antragstellung das Ordnungsamt zuständig. Weitere Informationen einschließlich Antragsformulare finden Sie hier: service.bremen.de

Am 13.07.2020 wurde das Dritte Rahmenkonzept Dritte Rahmenkonzept (pdf, 650.4 KB) vorgestellt. Es stellt Maßgaben zum Betreuungsangebot im einschränkten Regelbetrieb auf. Eine detaillierte Erklärung des Konzeptes bietet das Anschreiben für Mitarbeitende der senatorischen Behörde (pdf, 384.1 KB) vom 14. Juli 2020.

Für weitere Informationen zu den Betreuungsbestimmungen rufen Sie bitte unsere Eltern-FAQ auf.

KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren sind während der Öffnungszeiten (8.00 bis 16.00 Uhr) zu erreichen.

Bei geschlossenen Gruppen/Einrichtungen sind Leitungskräfte im Kinder- und Familienzentrum anwesend. Diese Regelung gilt nicht für den Fall, dass für Leitungskräfte eine Quarantäne (Isolierung) angeordnet ist.

Bitte informieren Sie sich über die Ein- und Rückreisebedingungen in der aktuellen Rechtsverordnung und den ergänzenden Gesetzesblättern auf der Webseite der Stadt Bremen.

Die Webseite der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz bereitet ebenfalls wichtige Informationen zur Einreise auf.

Hinweis: Aufgrund möglicher mitunter kurzfristiger Änderungen, empfehlen wir eine kontinuierliche Beobachtung der aktuellen Ein- und Rückreisebedingungen über oben genannte Informationskanäle.

Rückkehr aus Risikogebiet (Ausland)

Seit Jahresbeginn wird zwischen drei Risikogebiets-Typen unterschieden: 1) normale Risiko-Gebiete, 2) Hochinzidenz-Gebiete und 3) Virusvarianten-Gebiete. In welchen Risikogebiet Sie waren, können Sie der Website des Robert-Koch-Instituts entnehmen.

Das Merkblatt für Eltern (pdf, 119.6 KB) informiert über die allgemeine Rechtslage in Bezug auf die Einreise aus dem Ausland in das Land Bremen. Die Kenntnisnahme des Merkblattes können sich Zentrumsleitungen durch Eltern bestätigen lassen.

Wer aus einem Risikogebiet nach Bremen zurückkehrt, muss grundsätzlich direkt im Anschluss für zehn Tage in Quarantäne. Hinweis: Seit dem 15.02.2021 gilt für Rückehrende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten, eine Quarantänedauer von 14 Tagen.

Personen sind bei der Rückkehr aus Risikogebieten verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen. Detaillierte Informationen zur Einreiseanmeldung finden Sie auf der Webseite der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz.

Für den Fall, dass nur Sie als Elternteil in einem Risikogebiet waren und Ihr Kind nicht, kann Ihr Kind die Einrichtung besuchen. Sie als Elternteil dürfen das Kinder- und Familienzentrum erst wieder betreten, wenn die Quarantäne- und Testbedingungen eingehalten wurden.

Weiterhin gilt: Wenn Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, ist eine Abklärung mit einem Arzt oder einer Ärztin verpflichtend und Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Bei Beginn der Eingewöhnungszeit werden Sie in Ihrem Kinder- und Familienzentrum nochmals erklärt bekommen, wie die Eingewöhnungszeit gestaltet wird. Grundsätzlich kann die Eingewöhnung Ihres Kindes unter Berücksichtigung bestimmter Schutzmaßnahmen stattfinden.

  • Wenn Sie ihr Kind in einer unserer Einrichtungen eingewöhnen, dürfen Sie und ihr Kind selbst nicht kürzer als 14 Tage zuvor aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sein
  • Die Eingewöhnung darf nur stattfinden, wenn weder Ihr Kind noch Sie als Bezugsperson Krankheitssymptome aufweisen
  • Wir fordern Sie auf, während Ihres Aufenthaltes in der Einrichtung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sollten Sie vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit sein, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
  • Die Bezugsperson nutzt Schuhüberzieher bzw. Filzpantoffeln. Jacke und Straßenschuhe der Bezugsperson werden mit denen des Kindes in der Garderobe aufbewahrt
  • Vor Eintritt in den Gruppenraum waschen Sie bitte sich und ihrem Kind gründlich (20 bis 30 Sekunden) die Hände mit Wasser und Seife
  • Achten Sie darauf, dass sich in der Eingewöhnungszeit in einem Gruppenraum immer nur eine zusätzliche, erwachsene Begleitperson aufhält
  • Die Bezugsperson, die das Kind in der Eingewöhnung begleitet, soll durchgängig dieselbe Person sein
  • Sowohl im Gruppenraum, als auch der gesamten Einrichtung fordern wir Sie auf, die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern, besser 2 Metern, zwischen Erwachsenen einzuhalten
  • Nehmen Sie zu anderen Kindern so wenig Kontakt wie möglich auf
  • Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten werden alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten erfasst

Lesen Sie auch unseren Artikel Eingewöhnung unter Pandemiebedingungen.

Grundsätzliche Hygieneregeln in KiTa Bremens Einrichtungen

Im Elternanschreiben vom 16.02.2021 (pdf, 144.2 KB) informiert die senatorische Behörde für Kinder und Bildung darüber, dass die generellen Betretungsverbote von KiTa Bremens Einrichtungen für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ab 01.03.2021 aufgehoben sind. Alle Personen ab dem 10. Lebensjahr, die die Einrichtung betreten, müssen eine medizinische Maske tragen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Hortkinder, die die Betreuung in den Einrichtungen in Anspruch nehmen als auch Kinder ab 10 Jahre, die in den Spielhaus-Treffs betreut werden.

Der Mundschutz ergänzt die am 24. April 2020 veröffentlichten Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in der Kindertagesförderung in der Stadtgemeinde Bremen (pdf, 670.8 KB).

Von Elternabenden in den Einrichtungen wird nach wie vor abgesehen.

Für Sorgeberechtigte gelten zusätzlich folgende Regelungen in den Einrichtungen von KiTa Bremen:

• Die Abstandsregeln (1,5 Meter) zu anderen Erwachsenen sind einzuhalten.

• Das Händegeben, Anhusten und Anniesen soll unbedingt vermieden werden, die Hust- und Niesetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

• Die Bring- und Abholsituation soll soweit wie möglich entzerrt und kurzgehalten werden. Die Besucherströme sollen bei Bedarf durch eine Staffelung der Bring- und Abholzeiten begrenzt werden.

• Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten sind alle Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten, in Listen mit den Kontaktdaten zu erfassen.

• Die Sanitärbereiche sind nur durch das Personal und nicht durch externe Personen zu nutzen.

Bitte beachten Sie nach wie vor, dass Ihr Kind nicht betreut werden darf, wenn es Krankheitssymptome aufweist. Wenn Ihr Kind gesundheitliche Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber hat, die in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen könnten, sollte eine Abklärung über eine Praxis für Kinder- oder Allgemeinmedizin erfolgen.

Geschlossen werden Kinder- und Familienzentren bzw. Gruppen aufgrund eines positiven Coronafalls.

Es werden diejenigen Gruppen geschlossen, denen positiv getestete Kinder oder Fachkräfte angehören. Diese Maßnahme basiert auf der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ (pdf, 402.6 KB).

Das genaue Vorgehen bei Infektionsfällen in Kitas legt die Elterninformation vom 11.11.2020 (pdf, 143 KB) der Senatorin für Kinder und Bildung offen.

Welche Kinder- und Familienzentren bzw. Gruppen aktuell geschlossen sind, erfahren Sie unter „Geschlossene Einrichtungen“.

Für detaillierte Informationen im Umgang mit positiven Testungen bei einem Kind oder einer Fachkraft siehe Punkt 8 und 9 der Eltern-FAQ.

Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen

Siehe Punkt 1 der Eltern-FAQ.

Das Gesundheitsamt hat Leitlinien für Eltern und Sorgeberechtigte entwickelt, um besser entscheiden zu können, ob Kinder die Kita besuchen können. Diese sind dem Dokument Ist mein Kinde krank? Wann muss es zu Hause bleiben? (pdf, 689.1 KB) zu entnehmen (Stand: 25.08.2020).

Folgende Hinweise sind dem Schreiben zu entnehmen:

1. Kinder, die Fieber (Fieber ist eine Körpertemperatur von 38 °C und mehr) haben oder eindeutig krank sind, gehören nicht in die Kita.

2. Bei einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome bleibt Ihr Kind zu Hause:

• Fieber (morgens mindestens 38 °C Körpertemperatur)
• Fieber und schwere Atemwegssymptomatik (z.B. starker Husten)
• grippeähnliche Symptome (z.B. Gliederschmerzen, Schüttelfrost, unübliche Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit)
• plötzlich aufgetretener anhaltender Husten
• Halsschmerzen

Wenn Ihr Kind nach der Erkrankung mindestens 24 Stunden ohne Symptome ist, darf es wieder in die Einrichtung gehen.

3. Wenn direkter Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 (Corona) getesteten Person bestanden hat oder sogar ein positives Testergebnis für Ihr Kind vorliegt, darf es nicht in die Einrichtung (siehe hierfür Punkt 8 der Eltern-FAQ)

Kein Attest bei leichtem Schnupfen

Kinder brauchen kein ärztliches Attest, wenn sie einen leichten Schnupfen oder Husten haben. Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 24. Juli 2020.

4. Bei diesen Symptomen darf Ihr Kind die Einrichtung besuchen:
(Voraussetzung: Ihr Kind hatte keinen Kontakt zu einer positiv auf Corona)

• eine laufende Nase
• ein einfacher Schnupfen, wenn sich das Kind ansonsten wohl fühlt,
• Niesen und Husten aufgrund von Heuschnupfen oder einer Pollenallergie.
• Gelegentliches Husten, wenn das Kind ansonsten gesund ist

8.1 Verhalten bei Kontakt mit einer infizierten Person *UPDATE*

Wenn Ihr Kind (1.) engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte (zum Beispiel mindestens 10 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 1,5 Metern oder sehr engen Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) oder sich (2.) unabhängig vom Abstand mit einer infizierten Person für einen Zeitraum von mehr als 10 Minuten, in einer relativ beengten Raumsituation mit schlechter Lüftung befunden hat, auch wenn durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde, oder sich (3.) mit einer infizierten Person aus derselben Kohorte über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten in einem Raum befunden hat, gilt Ihr Kind laut § 19 der aktuellen Rechtsverordnung als Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko (Kontaktperson der Kategorie 1) und muss in häusliche Isolierung. Rechtsverordnung und ergänzende Gesetzesblätter sind der Webseite der Stadt Bremen zu entnehmen.

Bitte teilen Sie den Kontakt mit einer infizierten Person Ihrer Zentrumsleitung mit und nehmen telefonisch Kontakt zu Ihrer (Kinder-)Arztpraxis auf, sollten Symptome entstehen. Außerhalb der regulären Sprechzeiten der Arztpraxis können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bremen unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt wurde? Informieren Sie sich bitte unter Punkt 9.1.

Ihr Kind ist krank? Wann muss Ihr Kind zu Hause bleiben? Erfahren Sie hierzu mehr in Punkt 7 der Eltern-FAQ.

8.2 Verhalten bei Testung Ihres Kindes

Falls ein Arzt oder eine Ärztin bei Ihrem Kind eine Testung auf das Coronavirus vornimmt oder anordnet und Ihr Kind in den letzten 14 Tagen von KiTa Bremen betreut wurde, teilen Sie dies bitte umgehend der Leitung des Kinder- und Familienzentrums bzw. des Horthauses mit.

Während des laufenden Testverfahrens darf Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Die Einrichtung bzw. die Gruppe, in der Ihr Kind betreut wird, bleibt geöffnet.

Verhalten bei negativem Testergebnis: Wenn das Testergebnis Ihres Kindes negativ ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Ihr Kind kann die Einrichtung wieder besuchen - sofern es sonst gesund ist und das Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis keine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Verhalten bei positivem Testergebnis: Wenn Ihr Kind positiv auf das Coronavirus getestet wurde, teilen Sie dies umgehend Ihrer Zentrumsleitung mit.
Bei Bekanntwerden eines positiven Falls orientieren sich KiTa Bremens an der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen“ (pdf, 402.6 KB). Es gilt:

  • Während der Testung und ab dem Bekanntwerden des positiven Testergebnisses Ihres Kindes, darf Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.
  • Laut Prozessbeschreibung bleibt das betroffene positive Kind auf jeden Fall zu Hause in häuslicher Isolierung. Das Gesundheitsamt erhält nach Infektionsschutzgesetz (§34) Kenntnis von positiven Laborergebnissen und nimmt Kontakt mit Ihnen auf.
  • Wichtige Informationen zum Verhalten während der Quarantäne erhalten Sie auf der Webseite des Bremer Gesundheitsamtes.
  • Bei Bekanntwerden eines positiven Falls wird das Kinder- und Familienzentrum aufgefordert, Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeitende) mit Anschriften, Anwesenheitszeiten, Geburtsdaten und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.
  • In Rücksprache mit dem Gesundheitsamt wird die Gruppe/Einrichtung Ihres Kindes gegebenenfalls vorübergehend geschlossen. Für ausführliche Information zum Vorgehen bei einem positiven Fall im Kinder- und Familienzentrum siehe Punkt 9 der Eltern-FAQ.

Bescheinigung: Wiederaufnahme aus der Quarantäne
Im Rahmen des Hausrechts hat KiTa Bremen eine Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 308.2 KB) aus der Quarantäne für positiv getesteter Kinder entwickelt. Das Formular gilt auch für Kinder, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 benannt wurden. Als Eltern bitten wir Sie, das ausgefüllte Formular bei der Wiederaufnahme Ihres Kindes in der Einrichtung abzugeben. In unserer Rubrik Corona - mehrsprachig übersetzen wir unter Punkt 2 die Bescheinigung in verschiedenen Sprachen.

  • Für die Wiederaufnahme von positiv getesteten Kinder ist es wichtig, dass ein Corona-Schnelltest (PoC-Test) am Ende der Quarantänezeit durchgeführt worden ist und Ihr Kind die letzten beiden Tage der Quarantäne symptomfrei war.
  • Für die Wiederaufnahme von Kindern als Kontaktperson 1 ist es wichtig, dass diese bei der Wiederaufnahme symptomfrei sind.

8.3 Verhalten bei Testung von Angehörigen/Personen im engeren Umfeld

Wenn eine Person aus Ihrem häuslichen Umfeld (gemeinsamer Haushalt) getestet wird - zum Beispiel ein Familienmitglied (Geschwisterkind, Elternteile, Großeltern), dürfen Sie und Ihr Kind das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen. Eine Meldung mit Nennung der Daten der betroffenen Kontaktperson sowie über das laufende Testverfahren muss nicht erfolgen.

Verhalten bei negativem Testergebnis: Wenn das Testergebnis der engeren Kontaktperson (Familienmitglied) negativ ist, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum wieder besuchen - sofern es sonst gesund ist und das Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis keine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Verhalten bei positivem Testergebnis: Wenn das Testergebnis der engeren Kontaktperson (Familienmitglied) positiv ausfällt, dürfen Ihr Kind und Sie das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen bis eine Klärung mit dem Gesundheitsamt zu weiteren Maßnahmen, die Ihr Kind betreffen, erfolgt ist.
Wenn Ihr Kind vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 nach RKI zu einem positiven Fall im häuslichen Umfeld benannt wurde und sich in häuslicher Quarantäne absondern muss, bitten wir Sie dies Ihrer Zentrumsleitung umgehend zu melden.

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt wurde? Informieren Sie sich bitte unter Punkt 9.1.

Für die Wiederaufnahme Ihres Kindes als Kontaktperson der Kategorie 1 in das Kinder- und Familienzentrum bitten wir Sie, die Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 308.2 KB) auszufüllen. Siehe Punkt 8.2 der Eltern-FAQ.

8.4 Verhalten bei Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1

Wenn Ihr Kind Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatte, dann besteht kein Infektionsrisiko. Dies gilt auch für Angehörige oder für Freundinnen und Freunde von Kindern, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft sind. In diesem Fall gelten keine Quarantäne und keine Notwendigkeit der Testung Ihres Kindes. Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

Wichtiger Hinweis

Grundsätzlich gilt: Die Federführung, ob eine Quarantäne angeordnet wird, liegt bei dem Bremer Gesundheitsamt. Bei einer angeordneten Quarantäne durch das Gesundheitsamt, unabhängig davon ob ein Testergebnis negativ oder positiv ist, dürfen die Personen, die in Quarantäne sind, das Kinder- und Familienzentrum nicht besuchen.

Bei Bekanntwerden eines positiven Falls orientiert sich der Ablauf an der Prozessbeschreibung „Umgang mit COVID-19 in Kindertageseinrichtungen" (pdf, 402.6 KB).

Laut Prozessbeschreibung wird das Kinder- und Familienzentrum aufgefordert, Kontaktlisten (Kinder, Fachpersonal, sonstige Mitarbeitende) mit Anschriften, Anwesenheitszeiten, Geburtsdaten und Telefonnummern zu erstellen und diese dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen. Auf Grundlage dieser Kontaktlisten bewertet das Gesundheitsamt, ob Ihr Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt und sich in Quarantäne begeben muss. Dabei gelten laut Prozessbeschreibung grundsätzlich alle Personen der betroffenen Kohorte/Gruppe, die an den relevanten Tagen anwesend waren, als Kontakte mit höherem Infektionsrisiko (Kontaktperson Kategorie 1) und müssen ab sofort in häusliche Quarantäne.

Gegebenenfalls wird die Gruppe, der die infizierte Person angehört, geschlossen.

Entschädigungen für Eltern bei Einrichtungsschließungen

Erfahren Sie mehr zur Entschädigung für Eltern bei Einrichtungsschließungen unter Punkt 6 der Eltern-FAQ.

9.1 Ihr Kind wird als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt *UPDATE*

Wenn Ihr Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt wird, erhalten Sie vom Gesundheitsamt ein Schreiben mit Hinweisen zur Quarantänezeit, Test- und Verkürzungsmöglichkeiten. Wichtige Informationen zum Verhalten während der Quarantäne erhalten Sie auf der Webseite des Bremer Gesundheitsamtes.

Für Sie als Elternteil und für andere Angehörige, Freunde und Freundinnen oder Bekannte Ihres Kindes gilt kein Quarantäne, keine Einschränkung der beruflichen oder privaten Aktivitäten und keine Notwendigkeit einer Testung.

Für die Wiederaufnahme Ihres Kindes als Kontaktperson der Kategorie 1 in das Kinder- und Familienzentrum, bitten wir Sie die Bescheinigung für die Wiederaufnahme (pdf, 308.2 KB) auszufüllen. In unserer Rubrik Corona - mehrsprachig übersetzen wir unter Punkt 2 die Bescheinigung in verschiedenen Sprachen. Für nähere Informationen zur Bescheinigung siehe Punkt 8.2 der Eltern-FAQ.

9.2 Ihr Kind hatte Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1

Ihr Kind ist nicht als Kontaktperson der Kategorie 1 benannt, hatte aber Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 (z.B. Freundinnen und Freunden von Kindern aus dem Kinder- und Familienzentrum, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft sind)? In diesem Fall gelten weder eine Quarantäne noch die Notwendigkeit einer Testung für Ihr Kind. Ihr Kind kann das Kinder- und Familienzentrum weiterhin besuchen.

10.1 Selbsttests für Kita-Kinder

Seit 30.04.2021 haben Eltern die Möglichkeit Kita-Kinder zwei Mal wöchentlich freiwillig zu testen. Hierfür erhalten Eltern durch die Einrichtung entsprechende Testkits. Der Test wird vor dem Besuch montags und donnerstags zu Hause durchgeführt und im Ergebniszettel (pdf, 422.6 KB) dokumentiert. Genaue Informationen zu den Tests sowie ihre Durchführung sind dem Elternanschreiben vom 30.04. (pdf, 475.1 KB) zu entnehmen – siehe zudem Punkt 1 der Elterninformationen „Selbsttests für Kinder“.

10.2 Selbsttests für Hortkinder

Für Schüler gilt eine Testpflicht. Die Testpflicht besteht auch für die Kinder, die in KiTa Bremens Hort betreut werden. Kinder, die in der Schule waren sind getestet. Kinder die von zu Hause in den Hort kommen, müssen ebenfalls zu Hause einen Test machen und das Ergebnis dem Hort z.B. mit dem Ergebniszettel (pdf, 422.6 KB) vorlegen.

Der Bremer Senat hat am 9. Februar 2021 beschlossen, dass aufgrund der Corona-Krise die Monate Januar bis März 2021 beitragsfrei sind. Informationen zum Beitragserlass finden Sie auf der Webseite der Senatorin für Kinder und Bildung.

Die Kita-Beiträge werden zentral durch Performa Nord festgesetzt. Gerne steht Ihnen der Kita-Beitragsservice bei allen Fragen zur Festsetzung des Elternbeitrags zur Verfügung:

Performa Nord Kita-Beitragsservice

Besucheradresse:
An der Weide 50
28195 Bremen

Die Cito-Überprüfung findet aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht wie gewohnt statt.

Bei KiTa Bremen werden die Einschätzungen in diesem Jahr durch die pädagogischen Fachkräfte der jeweiligen Kinder- und Familienzentren vorgenommen. Orientierung bieten von der Behörde erarbeitete Leitfragen, welche die Einschätzung systematisieren.

Die Sprachbildungs- und Sprachförderangebote finden aktuell in einer Stammgruppe statt. Eine Zusammensetzung aus mehr als zwei Gruppen ist nicht möglich. Die Angebote werden alltagsintegriert umgesetzt. Dies wurde auch im 3. Rahmenkonzept der Freien Hansestadt Bremen unter dem Punkt III formuliert.

Alltagsintegriert bedeutet, dass die sprachliche Entwicklung der Kinder in alltäglichen Routinesituationen gefördert wird. Während der Mahlzeiten, in Pflegesituationen oder auch bei der Begrüßung und Verabschiedung gestalten pädagogische Fachkräfte Gesprächssituationen gezielt sprachanregend.

KiTa Bremen hat verschiedene Aktivitäten zusammengestellt. Erfahren Sie in unseren Eltern-Tipps, wie sich Eltern und Kinder zu Hause gut beschäftigen können.

Wenn im Lockdown alle Familienmittglieder zu Hause sind, ist es schwierig die Bedürfnisse von Kindern und Eltern unter einen Hut zu bringen. Es kann leicht zu Streit kommen – manchmal sogar zu Gewalt. Um dem vorzubeugen ist es wichtig, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Sollte die Situation zu Hause eskalieren und Sie wissen nicht weiter, kann ein Blick von außen helfen. Für Kinder, Eltern und Erziehungsberechtige steht ein umfangreiches Beratungsangebot zur Verfügung. Nutzen Sie ein Telefonat mit geschulten Fachleuten, um Ihre Situation zu Hause zu reflektieren und gemeinsam praktische Lösungswege zu entwickeln. Ein Gespräch kann beruhigen und stärken.

Wir haben Angebote zur Beratung & Hilfe in einem eigenen Beitrag zusammengestellt.

Inzwischen existieren vielfältige Informationsmöglichkeiten zum Coronavirus. Wir haben für Sie aktuelle und sichere Informationsquellen zusammengestellt:

Testzentren *NEU*

Bremerinnen und Bremer haben seit 10.03.2021 die Möglichkeit, sich in mehreren Schnelltestzentren kostenfrei testen zu lassen.

  • In einem Bericht vom 16.03.2021 listet buten un binnen ebenfalls alle in Bremen zur Verfügung stehenden Adressen und Unterschiede für Testungen auf.

Informationen zur Kindertagesbetreuung

Allgemeine Informationen

Informationen zu gesundheitlichen Themen

Informationen zur Hygiene

Hilfsangebote

Hilfetelefone

Wir haben Angebote zur Beratung & Hilfe in einem eigenen Beitrag zusammengestellt. Zusätzlich können Sie folgende Kontakte nutzen:

  • Hilfe-Telefone bei familiären Belatungssituationen (BMFSFJ)
  • Hilfe-Telefon in Krisensituationen beim Kinderschutzbund Bremen:
    Rufnummer: 0421 240 112 20 (montags, dienstags und mittwochs von 11 bis 13 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr)
  • Hilfe beim Kinderschutztelefon des Kinder- und Jugendnotdienstes rund um die Uhr: Rufnummer 0421 699 11 33

Informationen in Leichter – und Gebärdensprache