Kindliche Sexualität hat wenig mit der Sexualität Erwachsener zu tun. Es geht dabei vor allem darum, dass Kinder sich mit allen Sinnen die Umwelt aneignen und Neugier befriedigen. Körpererkundungsspiele, Interesse an Ausscheidungsprozessen und zahlreiche Fragen über den Körper sind dabei normal.
Während Kinder sich meist unbefangen mit Sexualität beschäftigen, gibt es bei Fachkräften unterschiedliche Haltungen zu diesem Thema: Unsicherheiten über passende Antworten, das eigene, kulturelle oder auch institutionelle Tabu können einem entspannten Umgang mit kindlicher Sexualität im Wege stehen. Auch fällt die Abgrenzung zwischen sexueller Neugier und sexuellem Übergriff teilweise schwer. Nicht selten sorgen „Doktorspiele“ für viele Diskussionen bei Eltern und Fachkräften. Die Fortbildung soll für das Thema sensibilisieren, Wissenslücken schließen und Handlungssicherheit vermitteln.
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