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Jahresrückblick 2021

Winterpost 2021-22 | 26.01.2022 - KiTa Bremen blickt erneut auf ein pandemiegeprägtes Jahr 2021 zurück. Wechselnde Betreuungsvorgaben, Einschränkungen in der Zusammenarbeit mit Familien und die Ängste & Sorgen der Mitarbeitenden dominierten den Arbeitsalltag. Vor diesem Hintergrund ist KiTa Bremen umso stolzer 2021 viele Meilensteine erreicht zu haben: Die Eröffnung von zwei Neubauten, die Bereitstellung von Tablets für alle Einrichtungen und die Kooperation mit dem Felsenweginstituts zur Weiterentwicklung der Kinder- und Familienzentren sind einige von vielen positiven Entwicklungen. Im

Folgenden finden Sie weitere wichtige Ereignisse, die KiTa Bremen 2021 bewegten.

Fünfmaliger Wechsel von Betreuungsvorgaben: In Anlehnung an das Infektionsgeschehen in der Stadt Bremen stellten KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren 2021 fünf Mal den Kita-Alltag gemäß des Reaktionsstufenplanes grundliegend um:

  • am 1. Februar Wechseln in den Notbetrieb
  • am 1. März Wechsel in den eingeschränkten Regelbetrieb
  • am 26. April Wechsel zurück in den Notbetrieb
  • am 3. Mai Wechsel zurück in den eingeschränkten Regelbetrieb
  • am 1. Juni Wechsel in die Kindertagesbetreuung unter Pandemiebedingungen

Als wichtiger Baustein in der Krisenkommunikation übersetzt KiTa Bremen seit Anfang 2021 Elternschreiben sowie weitere wichtige Corona-Regelungen in verschiedene Sprachen. Dies ermöglicht eine vielfältige Kommunikation mit Familien. Abrufbar sind die Übersetzungen auf KiTa Bremens Webseite unter Corona-mehrsprachig.

Hohe Impfquote bei Mitarbeitenden:Eine Impfstatusabfrage im November 2021 ergab, dass 90 Prozent der Mitarbeitenden geimpft sind. KiTa Bremen bedankt sich bei allen Mitarbeitenden für die große Impfbereitschaft, durch die der Präsenzbetrieb im besonders sensiblen Kita-Bereich 2021 aufrechterhalten werden konnte. Mitarbeitenden in den Kinder- und Familienzentren konnten im Februar 2021 das erste priorisiertes Impfangebot in Anspruch nehmen. Mit der Möglichkeit einen umfangreichen Infektionsschutz zu erlangen, kehrten Mitarbeitende, die einer Risikogruppe angehören, im Sommer 2021 vom Homeoffice zurück in die Kinder- und Familienzentren. Ende des Jahres erfolgte die zweite Priorisierung der Mitarbeitenden für eine Booster-Impfungen. Seit Ende November gilt für alle Mitarbeitende bei KiTa Bremen die 3G-Regelung am Arbeitsplatz.

Gestiegene Testmöglichkeiten: Mitte März 2021 erhielten Beschäftigte der Kinder und Familienzentren erstmals Zugang zu kostenfreien Selbsttests. Anders als noch zuvor, konnte mit diesem Schritt Vorort in den Einrichtungen eigenständig getestet werden. Im April erweiterte KiTa Bremen das Testangebot auf Kinder, denen seither zwei Mal wöchentlich kostenfreie Tests zur Verfügung stehen. Als zusätzliche Schutzmaßnahme nach den Sommerferien wurden mehrere Wochen lang freiwillige PCR-Lolli-Testungen bei Kindern und Mitarbeitenden in Krippen- und Elementargruppen durchgeführt. Die Maßnahme ermöglichte es, Infektionswege nach der Ferienzeit schneller zu erkennen.

Nachgewiesenes Infektionsgeschehen bei KiTa Bremen: Im Kita-Jahr 2021-22 wurden bei KiTa Bremen 601 Covid-19 Infektion per PCR-Test nachgewiesen (325 Kinder, 276 Mitarbeitende; Zeitraum: 01.08.2021-21.01.2022). Bei der Kontaktnachverfolgung stand der Betrieb das Jahr über in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Detaillierte Informationen ist folgender Übersicht zu entnehmen:

Kinder- und Familienzentren in Pandemiezeiten: Die Vorgaben zum Infektionsschutz schränkt die pädagogische Arbeit in KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren nach wie vor entscheidend ein. Kindergruppen und Teamstrukturen mussten 2021 fünf Mal neu organisiert werden. Seit Anfang Juni 2021 arbeiten alle Kinder-und Familienzentren in Kohorten mit bis zu 60 Kindern. Offene Arbeit, so wie sie in vielen Häusern vor der Pandemie gelebt wurde, war zu keinem Zeitpunkt möglich.

Die geforderte Flexibilität im Arbeitsalltag ist eine Belastungsprobe für alle Mitarbeitenden in den Kinder- und Familienzentren. Der Bedarf an inhaltlichem Austausch und Abstimmung sowie die Reflektion innerhalb der Teams ist erheblich gestiegen. Einblicke in den Umgang mit den Herausforderungen in den Teams der Kinder- und Familienzentren bietet der Newsletter-Artikel Selbstachtsamkeit im Kita-Alltag. Um die Erfahrungen der Pandemiezeiten aufzuarbeiten und für die Weiterentwicklung zu nutzen, können Kinder- und Familienzentren 2022 einen dritten Qualitätsentwicklungstag (QE-Tag) in Anspruch nehmen. Diese werden zu den Themen Teamentwicklung und Konzeptionsarbeit durchgeführt.

Aufrechterhaltung pädagogischer Grundpfeiler: KiTa Bremens Fachkräfte waren 2021 erneut dazu herausgefordert trotz der Einschränkungen, pädagogische Grundpfeiler wie Teilhabe und Mitbestimmung in den unterschiedlichen Betreuungsformaten aufrecht zu erhalten. Für alle Kinder- und Familienzentren standen das Wohlbefinden und die Entwicklung aller Kinder im Vordergrund. Mit großer Flexibilität und Kreativität fanden die Häuser Wege, um Kindern größtmögliche Normalität im Kita-Alltag zu bieten. Hierzu zählte unter anderem die Teilnahme an den naturwissenschaftlichen Aktionstagen Explore Science. In Zusammenarbeit mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften - konnten Kinder aus sieben Einrichtungen zu den Themen Mineralien, Moleküle und Zusammensetzung von Stoffen in Workshops experimentieren. Die Kooperation mit dem MARUM wird 2022 durch das Projekt „Tauch ab und frag nach“ weiter gefestigt.
Die Kooperation mit der Kunsthalle Bremen konnte neben dem Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“ auch wieder mit Besuchen im Museum umgesetzt werden. Außerdem wurden viele Kooperationen zwischen Einrichtungen mit den jeweiligen Stadtteilen (z. B. Musikschulen oder Theatern) wieder aktiviert.

Weitere Einblicke in die pädagogische Arbeit 2021:
Frühjahr:

Herbst:

Winter:

Entwicklung zum Kinder- und Familienzentrum: Trotz erschwerender Pandemie-Bedingungen stand das Jahr 2021 bei KiTa Bremen im Zeichen der vom Felsenweginstitut begleiten Weiterentwicklung der Kinder- und Familienzentren. Die wichtige Arbeit mit den Familien hat vor allem in dieser schwierigen Zeit noch einmal mehr Gewicht bekommen und ist auf vielfältige Weise sehr konstruktiv umgesetzt worden. Mittlerweile sind fast alle Einrichtungen mit ihren Koordinatorinnen und Koordinatoren in den Weiterentwicklungsprozess mit der Servicestelle des Felsenweg-Instituts eingestiegen.

Mit großer Nachfrage werden derzeit ein Großteil der Koordinatorinnen und Koordinatoren zu Fachkräften für Kinder- und Familienzentren weitergebildet und die überregionale Vernetzung durch Kollegiale Beratungsgruppen vorangetrieben. Darüber hinaus gab es anregende Austauschtreffen für Einrichtungsleitungen sowie diverse Kooperationen mit den KiFaZ-Teams, um die praktische Umsetzung des Vorhabens zu reflektieren und voranzubringen.

Leider musste eine Kürzung des Sachmittel-Budgets zugunsten der Sicherung der Stellen hingenommen werden. Im gemeinsamen Austausch zwischen Koordinatorinnen, Koordinatoren und Einrichtungsleitungen mit der Geschäftsführung von KiTa Bremen konnten hier jedoch konstruktive Lösungsideen entwickelt werden, um die hohe Qualität der Arbeit mit den Familien zu sichern.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle mitwirkenden Koordinatorinnen, Koordinatoren, Einrichtungsleitungen und natürlich auch die pädagogischen Fachkräfte, die mit viel Herz und hoher Fachlichkeit „unsere“ Familien begleiten und den Weiterentwicklungsprozess trotz Widrigkeiten nicht aus dem Blick verlieren.

Alternativen zum Tag der offenen Tür: 2021 stellte KiTa Bremens Einrichtungen bereits im Januar vor eine neue Herausforderung – das Umdenken des Tages der offenen Tür. Coronabedingt konnte in der Anmeldephase für das Kita-Jahr 2021/22 kein vielbesuchter Besichtigungstag in den Häusern stattfinden. Dennoch entwickelten alle Einrichtungen kreative Wege, um Familien in Pandemiezeiten ein möglichst umfangreiches Bild ihrer Arbeit zu vermitteln. Hierzu zählten unter anderem beleuchtete Fensterspaziergänge, Informationsflyer und telefonische Beratung. Zwölf Kinder- und Familienzentren produzierten zudem kleinere Videosequenzen, die Einblicke in den Kita-Alltag gaben. Abrufbar über die jeweiligen Webseiten der Einrichtungen führen die Clips Interessierte viral durch die Einrichtungen. Ausführliche Informationen zu den Alternativen zum Tag der offenen Tür bietet der Newsletter-Artikel Per Video durch die Kita.

ener:kita - Klimaschutz von Klein an: 2021 führten KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren die Zusammenarbeit am Klimaschutzprojekt ener:kita weiter fort. Mit dem Ziel im Kita-Alltag für Klimaschutz- und Ressourcenschonung zu sensibilisieren, fanden im Rahmen der Pandemie-Möglichkeiten unterschiedliche pädagogische und technischen Maßnahmen sowie Team-Schulungen statt. Was es genau mit ener:kita auf sich hat, zeigt das Newsletter-Interview ener:kita - Klimaschutz erlenen und leben mit Johannes Wessel, Projektleitung bei KiTa Bremen, und Sonja Barth, Projektkoordination bei BEKS EnergieEffizienz GmbH. Highlight im ener:kita-Projekt 2021 war unter anderem der Ernährungstag im KuFZ Warturmer Platz, an dem auch Senatorin Sascha Caroline Aulepp teilnahm. KiTa Bremen beabsichtigt das Projekt ener:kita über den bisher bewilligten Zeitraum bis März 2022 hinaus fortzuführen.

Neue Kooperation zur frühkindlichen kulturellen Bildung: KiTa Bremen ist seit 2021 Teil des Netzwerks Frühkindliche Kulturelle Bildung. Im Fokus des Netzwerks steht die Förderung von Kinder in den ersten sechs Lebensjahren sowie die Menschen und Institutionen, die ihre Lebenswelt mitgestalten. Teil der Netzwerkarbeit sind jährliche überregionale Treffen, auf denen Mitwirkende zusammenkommen, sich auszutauschen und themenbezogen diskutieren. KiTa Bremen beteiligt sich aktiv im Rahmen dieses Austauschs. Mit welchen weiteren Maßnahmen und Projekten KiTa Bremen frühkindliche kulturelle Bildung stärkt, zeigt der Newsletter-Artikel Kunst & Kultur für die Kleinsten.

Tragende Rolle in Pandemiezeiten: Den Tätigkeitsfeldern Hauswirtschaft und Hygiene kommen weiterhin tragende Rollen für die Aufrechterhaltung des Betriebs in der Pandemie zu. Raumpflege- und Küchenkräfte in KiTa Bremens Kinder- und Familienzentren passten 2021 Arbeitsprozesse engagiert wechselnden Richtlinien zum Infektionsschutz an. Unterstützung bei fachlichen Fragen und Kapazitätsengpässen erhalten Mitarbeitende in den Einrichtungen durch das Referat Hauswirtschaft und Hygiene. Das Referat ist weiterhin im Rahmen von KiTa Bremens Krisenstab maßgeblich an der Entscheidung von Regelungen zum Infektionsschutz beteiligt.
Wie der Arbeitsalltag einer Reinigungskraft aussieht, zeigt die Herbstausgabe von KiTa Bremens Newsletter in der Rubrik Drei Fragen an die Raumpflege.

Weitere Optimierung von Arbeitsprozessen: Die Abteilung Infrastrukturdienste befindet sich seit 2020 in einem strukturellen Umstellungsprozess. 2021 wurden Prozessbeschreibungen für das Referat Hauswirtschaft und Hygiene erarbeitet. Mit diesem Schritt reagiert KiTa Bremen auf die steigende Komplexität im hauswirtschaftlichen Aufgabenfeld.

Online-Küchenleiter:innen-Treffen: Im Oktober 2021 fand das erste große digitale Küchenleiter:innen-Treffen statt. Geschäftsführung und Referatsleitung luden über siebzig Küchenleitungen zu dem Online-Event ein. Im Fokus standen die Themen Küchenbudget, Projekt BioStadt Bremen und das Fachthema Nutriscore, begleitet durch das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS. Die Freude an der Veranstaltung war sehr groß. Die Pandemie macht deutlich, wie wichtig der Austausch unter den Küchenkräften ist. Zudem konnte das BIPS die ersten Online-Seminare 2021 anbieten.

Ein weiteres Jahr im Krisenmanagement: Mitarbeitende der Zentrale ermöglichten erneut die erforderliche Gesamtverwaltung und das Management von KiTa Bremen im pandemiebedingten Krisenjahr 2021. In mehr als 70 Krisenstabssitzungen stand die fachkundige Steuerung, Informationsverarbeitung sowie die gewissenhafte Koordination zwischen Kinder- und Familienzentren, dem Gesundheitsamt und der Senatorischen Behörde im Fokus der Tätigkeit. Welche weiteren Maßnahmen die Zentrale ergreift, um Kinder- und Familienzentren bei der Bewältigung der Corona-Herausforderungen zu unterstützt, zeigt unter anderem der Newsletter-Beitrag Offenes Ohr in Krisenzeiten.

Einführung des Kita-Planers: 2021 war das Controlling unter anderem mit der Einführung des Kita-Planers beschäftigt. Das neue Verwaltungstool für Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder soll das Anmeldungsverfahren optimieren. Es ist mit dem Kita-Portal verknüpft, über das Eltern und Sorgeberechtigte ab diesem Jahr Kinder zentralisiert online anmelden können.
Um KiTa Bremens Einrichtungen bestmöglich im neuen Online-Portal präsentieren zu können, wurden im September alle Kinder- und Familienzentren professionell fotografiert. Die neuen Bilder sind im Kita-Portal und auf den Webseiten der Häuser abrufbar.

Teilveröffentlichung des Verwaltungshandbuchs: KiTa Bremen freut sich über die Teilveröffentlichung des neuen Verwaltungshandbuchs im Sommer 2021. Das dem Qualitätsmanagement zugeschriebene interne Arbeitsinstrument ermöglicht Zentrumsleitungen, Informationen und Standards bezogen auf organisatorischen Tätigkeiten, zentral und gebündelt aufzurufen.

Ausbau der internen Kommunikation: KiTa Bremen führte 2021 das Portal für Mitarbeitende ein. Die neue Webseitenrubrik stellt Mitarbeitenden wichtige Informationen & Formulare für den Arbeitsalltag online zur Verfügung. Ziel der Maßnahme ist der weitere Ausbau von Kommunikationswegen zwischen Kolleginnen und Kollegen in den Kinder- und Familienzentren und der Zentrale.

Weiterer Ausbau der Webseitenpräsenz: KiTa Bremen nutzte 2021 darüber hinaus dazu, die Arbeitgebermarke weiter auszubauen. Auf der Webseite finden Interessierte ab sofort eine Karriere-Rubrik mit Stellenausschreibungen, Bewerbungstipps sowie Einblicken in den Berufsalltag. Wissenswertes über KiTa Bremens Tätigkeitsbereiche, dem Selbstverständnis, Info-Grafiken und der Betriebsgeschichte sind zudem im neugestalteten Bereich Unser Betrieb verortet.

Digitaler Neujahrsempfang 2021: Auch in Pandemiezeiten verzichtete KiTa Bremen nicht auf den obligatorischen Neujahrsempfang 2021. Auf der Webseite warten Mitte Februar unter anderem Videogrußbotschaften der Senatorin für Kinder- und Bildung sowie der Geschäftsführung. Zudem wurde im Rahmen von Slideshows die Ergebnisse des Kinderkunstprojekts 2021 in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen präsentiert.

Tag der Kinderbetreuung 2021: 89 gepackte Tüten warten im Mai 2021 auf ihre Auslieferung an die Kinder- und Familienzentren. Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung überbrachten Mitarbeitende aus der Zentrale allen Einrichtungen von KiTa Bremen einen -süßen Dankesgruß. Ausführliche Informationen zum Aktionstag bietet der Artikel Tag der Kinderbetreuung- KiTa Bremen sagt Danke.

Wechsel in der Senatorischen Behörde: Zum Ende des Kita-Jahres 2020/21 verabschiedete sich KiTa Bremen von Frau Dr. Claudia Bogedan, die das Amt als Senatorin für Kinder und Bildung im Juli 2021 niederlegte. Frau Dr. Bogedan trug entschieden zur Entwicklung von KiTa Bremens Einrichtungen zu Kinder- und Familienzentren bei – unter anderen auch durch die Schaffung vieler Koordinator:innen-Stellen. Als Senatorin wirkte sie in Bremen am Kita-Platzausbau mit, brachte viele Neubauten auf den Weg und veranlasste die Zentralisierung der Elternbeiträge - was zu einer spürbaren Entlastung von Verwaltungsaufgaben in KiTa Bremens Häusern führte. Sie unterstützte zudem die Pläne zur Digitalisierung der Kinder- und Familienzentren. Nicht zu vergessen ist auch Ihr Einsatz für die bezahlte Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher sowie die bessere Bezahlung pädagogischer Fachkräften im Rahmen der Bremer Erklärung. KiTa Bremen dankte Frau Dr. Bogedan für ihr großes und erfolgreiches Engagement. Am 7. Juli 2021 hieß KiTa Bremen Frau Sascha Aulepp als neue Senatorin für Kinder und Bildung herzlich willkommen.

Eröffnung von Neubauten: 2021 bezogen zwei Einrichtungen von KiTa Bremen neuen Räumlichkeiten. Zum Jahresstart im Januar öffnet das Kinder- und Familienzentrum August-Bebel-Allee im Bremer Stadtteil Vahr das erste Mal die Türen des Neubaus. Detaillierte Informationen zur Eröffnung sind dem Artikel Neues Kita-Gebäude für die Vahr zu entnehmen. Im Juli folgte die Eröffnung des Neubaus vom Kinder- und Familienzentrum Grolland auf das Gelände der Grundschule Grolland. Der Artikel KuFZ Grolland bezieht neues Gebäude gibt Einblicke.
2021 bekundete KiTa Bremen zudem das Interesse an einem neuen Standort „Alte Dorfschule“ in Bremen Burgdamm. Nach einer umfangreichen Sanierung des Altbaus soll das Gebäude Anfang 2023 als 90. Standort von KiTa Bremen eröffnet werden.

Weitere Neu-, Ersatz- & Umbauplanungen: Das Referat Bau und Liegenschaften betreute 2021 über 40 Projekte in der Planungs- und Umsetzungsphase. In den Kinder- und Familienzentren Marßel und Pastorenweg mit der Dependance in der Waller Heerstraße, konnten in 2021 Umbau- und Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Zum Teil sind dabei auch Erweiterungsflächen hergestellt worden.

Außenspielanlagen: Im Herbst 2021 freute sich das Kinder- und Familienzentrum Leipziger Straße über die Eröffnung einer neuen Großspielanlage. Auch die Außengelände der Kinder- und Familienzenten Bispinger Straße und Wasserturm erfuhren eine umfangreiche Aufwertung. Beim KuFZ Kinderhafen in Tenever ist der letzte Bauabschnitt eines Großprojektes (Leuchtturm Tenever) fertiggestellt worden.

Bereitstellung von Tablets für alle Kitas: KiTa Bremen freut sich 2021 über einen wichtigen Schritt im Ausbau der IT-Infrastruktur: Im Frühjahr erhielten alle Kinder- und Familienzentren Tablets. Als mobiler Arbeitsplatz unterstützen die Endgeräte Fachkräfte hauptsächlich in ihren Recherchetätigkeiten. Alle Tablets verfügen über Videotelefonie-Anwendungen, womit Teams einfacher an Online-Schulungen teilnehmen können. Die IT-Abteilung stellte die Beschaffung der Geräte sicher, richtete eine datenschutzkonforme Management-Umgebung ein und stellte Schulungsunterlagen zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Kita-Tablets entnehmen Sie dem Artikel Tablets für Kinder- und Familienzentren.

Verbesserung der Datenanbindung von Kita-Einrichtungen: Im Zuge des IT-Ausbaus setzte KiTa Bremen im zweiten Jahresquartal im wahrsten Sinne des Wortes den Spatenstich für die verbesserte Datenanbindung: Fünf KiTa Bremen Einrichtungen waren Pilotstandorte zur Verlegung von Glasfaserkabel und der internen Verkabelung. Das Pilotprojekt wurde Ende des Jahres erfolgreich abgeschlossen. Mitte Januar 2022 beginnt die zweite Projektphase mit der Begehung aller übrigen Standorte von KiTa Bremen. Es werden dabei Daten erhoben, um die notwendigen Ausschreibungen für weitere Verbesserungen an der Datenanbindung zu veranlassen.

Weitere IT-Maßnahmen:

  • Umstellung der Arbeitsplatzrechner auf Notebooks in der Zentrale
  • Erweiterung und Aktualisierung der Serverlandschaft
  • Aktualisierung des Printservers
  • Einrichtung, Bereitstellung und Betreuung von Notfallnotebooks
  • Bereitstellung von Tablets für den Personalrat
  • Austausch von Bestandsroutern gegen Mobilfunkrouter
  • Einführung und Etablierung eines Videokonferenzsystems für alle KuFZ
  • Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit (bei steigenden Angriffen insbesondere auch auf die öffentliche Verwaltung)

Maßnahmen zum verbesserten Gehörschutz: Das bereits 2020 angestoßene Modellprojekt zum Gehörschutz hat in den Kinder- und Familienzentren weiterhin eine hohe Relevanz. 2021 stellte KiTa Bremen den 2020 getesteten Standard-Gehörschutz Kollegeninnen & Kollegen in den Häusern zur Verfügung. Die für 2021 ursprünglich geplanten Workshops mussten aufgrund der Pandemie auf das Jahr 2022 verschoben werden. Ziel der Workshops ist es, mit Hilfe von pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen nachhaltig an der Reduzierung von Lärm zu arbeiten.
Maßnahmen zur verbesserten Ergonomie: KiTa Bremen schaffte 2021 verschiedene ergonomischen Hilfsmittel für Mitarbeitende an, darunter Erzieher:innen-Stühle, Sitzkissen, Stehhilfen und Flüstertische. Schulungen zum „Ergonomiegerechten Arbeiten“ können im Frühjahr 2022 wieder starten.

Maßnahmen zur psychischen Gesundheit: KiTa Bremen unterstützt Mitarbeitende mit unterschiedlichen Maßnahmen bei der Bewältigung von Arbeitsbelastungen. Den Teams der Kinder- und Familienzentren und der Zentrale standen 2021 neben Supervisionsangeboten und Fachtagen bzw. Qualitätsentwicklungstagen erstmals Achtsamkeitstrainings zur Verfügung. Ein Online-Kurs führte Mitte des Jahres Teilnehmenden in die Grundlagen der Achtsamkeit ein. Zudem fanden zwei Schnupperstunden in Präsenz statt. Mit praktischen Übungen wurden Wege aufgezeigt, um gelassener mit Belastungen und Stresssituationen im Beruf und zu Hause umzugehen.

Die „Arbeitssituationsanalyse (ASiA)“ zur Erhebung der betrieblichen Belastungssituation (psychische Gefährdungsbeurteilung) für den Elementarbereich wird im März/April 2022 weitergeführt.

Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzes: KiTa Bremen hat 2021 im Rahmen eines Projektes wichtige Schritte zur Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzes eingeleitet. Nach einer umfangreichen Analysephase bestehender Strukturen wurden Ziele und Maßnahmen zur weiteren Prozessoptimierung festgelegt. Hierzu zählen unter anderem die Weiterentwicklung der Themenbereiche arbeitsmedizinische Vorsorge(-Untersuchungen), Checklisten, Dokumentationen, Statusabfragen und Gefährdungsbeurteilungen. Das Projekt soll im Sommer 2022 abgeschlossen werden.

Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM): 2021 nahmen 340 Mitarbeitende an einem Beratungsgespräch zum BEM-Verfahren teil. Die pandemiebedingten Alternativen für BEM-Gespräche wie „BEM am Telefon“ und die Verlagerung der Gesprächssituation an die frische Luft durch Spaziergänge, erfreuten sich auch 2021 wieder großer Beliebtheit. Ein aus dem Beratungsgespräch folgendes BEM-Verfahren wurde für 287 Personen durchgeführt. Mit Unterstützung der Abteilungen Bau und Liegenschaften, Regionalleitung, Fachberatung, Hauswirtschaft, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie durch KiTa Bremens Ansprechpersonen zum Arbeitsschutz konnten 197 Maßnahmen erfolgreich angestoßen werden – das sind 38 mehr Maßnahmen als noch im Vorjahr.

Weitere Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements 2021:
Mit dem Rad zur Arbeit: Im April rief KiTa Bremen erneut zur Mitmach-Aktion Mitmach-Aktion Mit dem Rad zur Arbeit 2021 der AOK Bremen/Bremerhaven und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) auf. Unter allen Teilnehmenden wurden attraktive Preise verlost. Erfahren Sie mehr über die Aktion im Artikel Mit dem Rad zur Arbeit – Ein Resümee. Hier kommt der Gewinner aus dem Jahr 2020 zu Wort.

Benefizlauf: KiTa Bremen beteiligte sich im März am Benefiz-Lauf Bremen läuft 10.000 km der Stiftung Bremer Herzen. An zwei Wochenenden liefen Teilnehmende gemeinsam 10.000 Kilometer. Für jeden gelaufenen Kilometer wurde durch Sponsoren 1 Euro an die Stiftung Bremer Herzen sponsert. Weitere Informationen bietet der Artikel Bremen läuft 10.000 km.

BMW Firmenlauf: Im September nahmen 47 Mitarbeitende am 14. BMW Firmenlauf durch den Bremer Bürgerpark teil. Beim Zieleinlauf zählte nicht die Bestzeit, sondern vor allem die Freude über das gemeinschaftliche, sportliche Engagement. Einblicke in das Event bietet der Artikel KiTa Bremen joggt für den guten Zweck.

Ausblick: Anfang 2022 startet KiTa Bremens Betriebliches Gesundheitsmanagement ein Kooperationsprojekt mit der AOK Bremen/Bremerhaven zur Förderung eines gesundheitsgerechten Verhalten und gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz. Im Rahmen dieses Projektes sind zwei Mitarbeiterbefragungen vorgesehen. Eine Mitarbeiterinformation mit den Details zum Projekt wird Anfang 2022 erfolgen.

Wachsende Personaldecke: Aktuell sind 2.450 Personen bei KiTa Bremen angestellt. Das Personal verteilt sich aktuell auf rund 72 Prozent pädagogische Fachkräfte, 23 Prozent hauswirtschaftliche Fachkräfte und 5 Prozent Mitarbeitenden in der Zentrale. Der Anteil weiblicher Fachkräfte im Betrieb beträgt 88 Prozent. Die Angaben beruhen auf einer Erhebung im November 2021.

Personalentwicklung durch Potenzialanalyse: Für die Weiterentwicklung von pädagogischen Fachkräften bot KiTa Bremen im November 2021 erstmals eine Potentialanalyse an. Zehn Fachkräfte, die sich in einem Auswahlverfahren für die Analyse qualifizierten konnten, stellten ihr Potential für die Übernahme von Leitungsaufgaben in verschiedenen Übungen vor einer Fachkommission dar. Personalentwicklungsverantwortliche gaben auf dieser Grundlage individuelle Entwicklungsempfehlungen. Die Potentialanalyse wird ab sofort jährlich anboten, um pädagogischen Fachkräften einen klaren Karriereweg aufzuzeigen. Bei erfolgreichen Absolvierung der Potenzialanalyse besteht die Möglichkeit am Führungsnachwuchstraining teilzunehmen oder sich für ein berufsbegleitendes Studium zu qualifizieren.

Personalentwicklung durch neues Führungsnachwuchstraining: Im Februar 2021 startete der erste Durchlauf von KiTa Bremens Führungsnachwuchstrainings. Das Programm mit einer Laufzeit von eineinhalb Jahren richtet sich an Leitungskräfte und Stellvertretungen, die noch neu in ihrer Funktion sind. Angeleitet von einer externen Referentin stärkt das Programm mit verschiedenen Modulen das Führungshandeln. In diesem Jahr werden neben interessierten Leitungskräften 5 Personen aus der Potentialanalyse teilnehmen, die sich damit auf eine zukünftige Leitungsfunktion vorbereiten. Die Kosten des jährlich stattfindenden Trainings trägt KiTa Bremen.

KiTa Bremen ermöglicht neues berufsbegleitendes Studium: Drei Mitarbeitende qualifizierten sich 2021 in einem umfangreichen Auswahlverfahren für das 2022 beginnende berufsbegleitende dreijährige Studium der Sozialen Arbeit an der FOM in Bremen. Der akademische Abschluss bietet den Teilnehmenden eine zusätzliche fachliche Qualifizierung für die Ausübung einer Leitungsfunktion. KiTa Bremen übernimmt die anfallenden Studienkosten und stellt die Arbeitszeit für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Die Kostenübernahme des berufsbegleitenden Studiums steht ab sofort jährlich bis zu drei KiTa Bremen-Mitarbeitenden nach entsprechender Qualifizierung zur Verfügung.

Der Studiengang der Sozialen Arbeit ist eine umfangreiche Ergänzung in der fachlichen Unterstützung für Leitungskräfte, die neben gezielten internen und externen Schulungen im Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) auch die Weiterqualifizierung zum/zur Fachwirt:in in der Bremer Volkshochschule (VHS) umfasst.

Internes Fortbildungsprogramm: KiTa Bremen freut sich, das interne Fortbildungsprogramm 2021 um 12 neue Angebote erweitert zu haben und unter anderem die Themenbereiche „Inklusive Bildung“, „Frühkindliche Bildung“ und „Kommunikation“ zu stärken. Mit insgesamt 1.033 Anmeldungen stoß das Fortbildungsangebot auf großes Interesse. Pandemiebedingt konnten jedoch nur 37 von ursprünglich 80 geplanten internen Fortbildungen stattfinden – zumeist als Online-Format. Für fast alle ausgefallenen Termine wurden bereits Nachholtermine angesetzt.

Besetzung zentraler Funktionen: Es gelang KiTa Bremen 2021 viele zentrale Funktionen zu besetzen, darunter unter anderem Regionalleitungen, Zentrumsleitungen und Koordinatorinnen & Koordinatoren. In der Frühlingsausgabe von KiTa Bremens Newsletter stellt sich beispielsweise Frau Dr. Charlotte Herzmann in der Rubrik Drei Fragen an die Fachberatung als neue Leitung der Fachberatung vor.

Insgesamt freut sich der Betrieb über 204 Neueinstellungen. Hier geht es zu den Übersichten von KiTa Bremens Personalwechseln:

Online-Begrüßung für neue Mitarbeitende: Auch in Zeiten von Corona lässt es sich KiTa Bremen nicht nehmen, neue Mitarbeitende persönlich willkommen zu heißen – 2021 pandemiebedingt das erste Mal als Online-Veranstaltung. Mitte November luden Senatorin Sascha Karolin Aulepp gemeinsam mit KiTa Bremens Geschäftsführung und der Interessensvertretung über 160 neue Kolleginnen und Kollegen in den Tätigkeitsbereichen Pädagogik, Hauswirtschaft & Hygiene sowie Zentrale zu einem Live-Stream ein. Einloggen konnten sich Teilnehmende über den Laptop oder mit Hilfe der Tablets in den Kinder- und Familienzentren. Auszubildende wurden in einer eigenen Veranstaltung ebenfalls online von begrüßt. Informationen zur digitalen Begrüßung ist dem Newsletter-Artikel Online-Begrüßung für neue Mitarbeitende zu entnehmen.

Stärkung von KiTa Bremen als Ausbildungsbetrieb: KiTa Bremen baut weiter die Rolle als Ausbildungsbetrieb aus. 2021 leiteten Mitarbeitende der Kinder- und Familienzentren und der Zentrale 185 Personen als angehende Fachkräfte in den Bereichen Hauswirtschaft & Hygiene, Verwaltung und Pädagogik an – davon 163 Personen als angehende pädagogische Fachkräfte (Stand: NOV 2021). Zu den Neueinstellungen von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern im pädagogischen Bereich zählten 2021 unter anderem:

• 46 Erzieherinnen & Erzieher im Anerkennungsjahr (EiA-Programm)
• 2 Elementarpädagogen im Anerkennungsjahr
• 12 Sozialpädagogische Assistenzen (SPA-Programm)
• Zusätzliche 9 spanische Fachkräfte im SPA-Programm
• 19 Praxisintegrierte Auszubildende (PiA-Programm)

KiTa Bremens Mitarbeitenden gewährten Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern eine fachkundige und engagierte Anleitung und tragen zum Erfolg der Ausbildung bei.

KiTa Bremen beglückwünscht zu erfolgreichen Ausbildungsabschluss: Ende Juli 2021 gratulierte KiTa Bremen dreizehn Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten (SPA) sowie dem ersten Jahrgang der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) mit 19 Absolventinnen & Absolventen zur bestandenen Abschlussprüfung als Erzieherin und Erzieher. Ausführliche Informationen zur Verabschiedung ist dem Artikel SPA & PiA: Zeugnisübergabe an Abschlussjahrgänge zu entnehmen.

Werbekampagnen: KiTa Bremen unterstützte 2021 die Werbekampagne der Senatorin für Kinder und Bildung Mach dein Ding. Das Thema Ausbildung fand zudem in der Frühlingsausgabe von KiTa Bremens Newsletter gesonderten Raum. In der Interview-Reihe Drei Fragen an SPA-Auszubildende gaben KiTa Bremens Mitarbeiterinnen Lakhwinder & Nardeep Kaur Einblicke in den Alltag von Auszubildende.

Für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2021 bedankt sich KiTa Bremen herzlich bei allen Mitarbeitenden, Kooperationspartnern & -partnerinnen sowie Unterstützenden.